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Bericht über BSK-Präsenz-Seminar

Gruppenbild vom BSK-Seminar
Gruppenbild vom BSK-Seminar
Foto: privat

Magdeburg (kobinet) Die Inklusionsbotschafterin Katrin Gensecke hat vom 23. - 25. Oktober an einem Seminar des Bundesverband Selbsthilfe Körperbehinderter (BSK) Niedersachsen als Referentin teilgenimmen und den kobinet-nachrichten hierzu einen aktuellen Bericht geschickt. Das Bundesteilhabegesetz war ein zentraler Bestandteil des Seminars, aber auch das Intensivpflegegesetz und das Budget für Ausbildung wurden intensiv behandelt.

Bericht der Inklusionsbotschafterin Katrin Gensecke

Drei Tage schwitzen, referieren und konstruktiv im Team diskutieren, so lautet mein Fazit zum Seminar des Bundesverbandes Selbsthilfe Körperbehinderter (BSK) Niedersachsen vom 23.-25.10.2020, wo ich als Referentin zum Thema: Sozialstaat, wie er funktioniert und wie er funktionieren sollte, eingeladen wurde.

Und auch dieses Jahr haben wir uns in der dritten Auflage dem Bundesteilhabegesetz (BTHG) auf zwei Wegen genähert, wo sich die wesentlichen Bestimmungen des BTHG im Sozialgesetzbuch IX, Teilhabe und Rehabilitation befinden. Hierzu gehört auch das Budget für Ausbildung, welches wir näher betrachten wollten.

Detlev Jähnert, jahrzehntelang Referent im Büro des bzw. der Landesbeauftragten für Menschen mit Behinderungen in Niedersachsen, ist inzwischen Chef von inklusionsseminare.de und gilt als ausgewiesener Experte für Rehabilitationsfragen. Seine Fachkompetenz vermittelte uns den Paragraphendschungel der einzelnen Gesetze in verständlicher Sprache.

Auch das gerade verabschiedete IPReG stand zur Debatte, wo es erwartungsgemäß zahlreiche Wortmeldungen und Fragen gab, die wir dann im Anschluss diskutierten. Konsens bestand darin, dass jeder selbst entscheiden darf, wo er pflegerisch und medizinisch versorgt werden möchte.

Ein herzliches Dankeschön richtet sich an den Leiter der BSK Landesvertretung Niedersachsen Hans-Werner Eisfeld, der es organisatorisch ermöglicht hat, dass wir unter der derzeitigen Pandemielage hier eine Tagung durchführen konnten und sich als ehemaliger Schwerbehindertenvertreter und ehrenamtlicher Sozialrichter einbrachte. Ein entsprechendes und genehmigtes Hygienekonzept vom Veranstalter lag vor. Auch die an allen drei Tagen anwesenden Gebärdensprachdolmetscher von Gebärden-Konexus verdienen unseren Respekt für ihre engagierte Schwerstarbeit-Vielen Dank!

Die Teilnehmer*innen mit unterschiedlichsten Behinderungen diskutierten sehr intensiv zu den jeweiligen Themen, so dass die Zeit viel zu schnell verging und alle nun auf die Fortsetzung im nächsten Jahr hoffen, mit der dringlichen Bitte, auch die Vielfalt der Zielgruppe beizubehalten, damit wir unserem gemeinsamen Ziel für mehr Teilhabe und Miteinander der Menschen mit und ohne Behinderungen in allen Lebensbereichen und Lebensphasen ein gutes Stück näher kommen.

Vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie und der strengen Einhaltung von Hygiene- und Abstandsregeln konnte dieses Seminar als erfolgreiche Präsenzveranstaltung stattfinden. Danke an alle Teilnehmer*innen für das hohe Maß an Disziplin und das hierfür aufgebrachte Verständnis.

Magdeburg (kobinet) Kategorien Nachricht

Kurzlink des Artikels: https://kbnt.org/sgjz150

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