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MTV Stuttgart holt zum siebenten Mal den Titel in der Blindenfußball-Bundesliga

Beim Finale vor der Kulisse des Magdeburger Dom
Beim Finale vor der Kulisse des Magdeburger Dom
Foto: DFB-Stiftung Sepp Herberger / Carsten Kobow

MAGDEBURG (kobinet) Mit dem 3:0 Sieg über den FC St. Pauli im Finale der Blindenfußball-Bundesliga, das in Magdeburg stattgefunden hat, meldete sich der MTV Stuttgart eindrucksvoll als neuer Titelgewinner zurück.

Als der Rekordmeister die vergangene Saison auf dem 5. Platz beendet hatte, dachten einige Kenner der Sportart, die Zeit von Mulgheta Russom, Alexander Fangmann und Lukas Smirek sei nach sechs Titelgewinnen endgültig abgelaufen. Von wegen. „Nach der Corona-Pause hatten alle richtig Bock auf Fußball“, sagte Alexander Fangmann überglücklich nach dem Abpfiff. „Jetzt feiern wir – soweit das halt in solchen Zeiten geht.“ Zuvor hatte er alle drei Treffer für die Schwaben erzielt. Mit elf Toren wurde Fangmann auch Torschützenkönig der Saison 2020.

Für Nationalmannschafts-Kapitän Fangmann, der gerade in der zweiten Halbzeit zur überragenden Form auflief, war es bereits der siebte Titelgewinn. Während Fangmann offensiv wirbelte, hielten die Routiniers Mulgheta Russom und Lukas Smirek die Abwehr zusammen. Der FC St. Pauli dagegen musste bereits die dritte Finalniederlage in Folge quittieren.

Die Schwaben holten sich ihren siebten Titel unter den Augen von Dr. Reiner Haseloff, dem Mnisterpräsident des gastgebenden Landes Sachsen-Anhalt, der zugleich hervorhob: „Ich bin fasziniert von dem, was ich hier erlebe. Die Ballführung der Spieler ist bemerkenswert. Das ist ein wirklich spannender Sport, der noch mehr Förderung verdient“.

MAGDEBURG (kobinet) Kategorien Nachricht

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