
Foto: H. Smikac
BERLIN (kobinet) Ende des Monats Oktober wird in Berlin der Humanitäre Kongress stattfinden - das erste Mal komplett virtuell. Das diesjährige Programm dreht sich rund um das Thema "Macht & Privilegien in Krisenzeiten sichtbar machen“. Im Vorfeld wird eine Vertreterin der UNO in einer Online-Diskussion als Selbstvertreterin über Inklusion bei humanitären Maßnahmen zu einem Gespräch mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern zur Verfügung stehen.
Die weltweite aktuelle Situation deckt einmal mehr tiefgehende, strukturelle und soziale Ungleichheiten auf. Humanitäre Akteure sind aufgefordert, bestehende Machtungleichheiten zu identifizieren und darüber zu diskutieren, wie diese globale Krisenmaßnahmen beeinflussen. Dies wird die Inhalte des Humanitären Kongresses bestimmen.
Der Kongress ist in englischer Sprache. Bei der Organisation wurde weitgehend auf Barrierefreiheit geachtet. Mit finanzieller Unterstützung des Projektes „Phase 2 – Leave no one behind!“ von Handivcapped International werden Live-Untertitel und internationale Gebärden bereitgestellt.Teilnehmerinnen und Teilnehmer können sich darüber hinaus bei den Kongress-Organisatoren melden, wenn sie weitere Unterstützung bei der Zugänglichkeit sowohl bei der Anmeldung als auch während der Veranstaltung benötigen.
In der Zeit von 16.00 – 17.00 Uhr gibt es am 26. Oktober die Möglichkeit der Debatte mit einer UNO-Vertreterin. Anmeldungen dazu sind HIER möglich.
Der Kongress findet dann vom 26. – 30. Oktober 2020 virtuell statt. Über Programm und Möglichkeiten zur Anmeldung ist HIER mehr zu erfahrren.




