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Politik wirbt für mehr Verständnis für Betroffene

Niedersächsische Sozial- und Gesundheitsministerin Carola Reimann
Carola Reimann
Foto: Niedersächsisches Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung

HANNOVER (kobinet) Zum heutigen Weltalzheimertag wirbt die Niedersächsische Sozial- und Gesundheitsministerin Carola Reimann für mehr Verständnis für Betroffene sowie für mehr Transparenz im Umgang mit der Krankheit.



„Der Gedanke an Demenz macht Angst, deshalb schieben wir ihn gern weg, aber genau das ist falsch“, betont Carola Reimann: „Wir müssen reden. Wir müssen darüber reden, welche Maßnahmen präventiv wirken und wir müssen mit den Patientinnen und Patienten und ihren Familien reden, statt sich abzuwenden.“

In Niedersachsen sind nach Schätzungen rund 150.000 Menschen an Demenz erkrankt. Aufgrund des demografischen Wandels ist mit einem weiteren Anstieg zu rechnen. Dennoch muss niemand befürchten, im Alter zwangsläufig an Demenz zu erkranken.