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Inklusion in Hollywood

Emoji Inklusion der Aktion Mensch
Emoji Inklusion
Foto: Aktion Mensch

BERLIN (kobinet) In der wichtigsten Kategorie der Oscars, in der Kategorie „Bester Film“ („Best Picture“), sollen in Zukunft Inklusions-Standards maßgeblich sein, damit Filme sich für den Wettbewerb qualifizieren. Hierfür müssen die Filme mindestens in zwei von vier Bereichen besondere Kriterien, die für Vielfalt und Inklusion sprechen, erfüllen. Nach einer Entscheidung der Academy of Motion Picture Arts and Sciences wird damit ab 2024 die Kategorie „Besten Film“ zum „Oscar für Vielfalt“.

Der Beauftragte der Bundesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen Jürgen Dusel äußerte sich sehr erfreut über diese neuen Maßstäben für Inklusion, welche die Academy of Motion Picture Arts and Sciences ab 2024 in Hollywood setzen wird.

Seit Beginn seiner Amtszeit fordert auch er im Sinne des Artikels 30 der UN-Behindertenrechtskonvention die umfassende Teilhabe von Menschen mit Behinderungen an Kunst und Kultur, einerseits als Akteurinnen und Akteure sowie als Protagonistinnen und Protagonisten oder als Zuschauerinnen und Zuschauer.

„Ich wünsche mir schon lange mehr Menschen mit Behinderungen als Schauspielerinnen und Schauspieler in Filmen und Fernsehserien sowie insgesamt ein diverses Team vor und hinter der Kamera, auch in Deutschland“, so Jürgen Dusel und weiter dazu: „Filme und Medien haben die Möglichkeit, Inklusion wirklich in das Bewusstsein der Menschen zu bringen und hier sehe ich auch eine große Verantwortung der Filmbranche. Ich wünsche mir, dass dieses Beispiel Schule macht und noch mehr Film- und Fernsehpreise - gerade auch in Deutschland- diesem Beispiel folgen werden.“

BERLIN (kobinet) Kategorien Nachricht

Kurzlink des Artikels: https://kbnt.org/sksty45

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