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Sparda Bank stiftet 100.000 Euro für Teilhabe

Scheckübergabe in der Sparda Bank in Mainz
Bild von der Scheckübergabe in der Sparda Bank
Foto: MSAGD RLP

Mainz (kobinet) Seit nunmehr zehn Jahren fördert die Sparda-Bank Südwest eG über ihre Stiftung Kunst, Kultur und Soziales mit ihrem Förderprogramm "barrierefrei, inklusiv & fair“ inklusive Projekte in Rheinland-Pfalz. Der Förderschwerpunkt während der letzten drei Jahre lautete: "Bewusstseins-Bildung – Barrieren in den Köpfen abbauen“. Der neue Förderschwerpunkt, für den die Stiftung 100.000 Euro zur Verfügung stellt, lautet: "Gemeinsam aktiv – Freizeit inklusiv“. Insgesamt hat die Sparda-Bank damit bisher 650.000 Euro in die gesellschaftliche Teilhabe von Menschen mit Behinderungen investiert.

Heute, am 8. September, fand die Übergabe des symbolischen Spendenschecks in der Sparda-Bank-Filiale in der Mainzer Rhabanusstraße statt. Der Vorstandsvorsitzende der Sparda-Bank Südwest, Manfred Stang übergab die Spende an Johannes Schweizer, Geschäftsführer des Fördervereins Netzwerk Gleichstellung und Selbstbestimmung in Rheinland-Pfalz im Beisein der Schirmherrin des Förderprogramms Sozialministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler und von Matthias Rösch, dem Landesbeauftragten für die Belange behinderter Menschen von Rheinland-Pfalz.

"Die Sparda-Bank Südwest eG ist eine regionale Genossenschaftsbank für Privatkunden und dass man gemeinsam Ziele besser erreicht als alleine, gehört zu unseren Grundüberzeugungen. 'Barrierefrei, inklusiv & fair‘ bringt Menschen mit und ohne Behinderungen zusammen um darüber zu entscheiden, wie Fördermittel sinnvoll eingesetzt werden können. Inklusion ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Dass wir seit zehn Jahren hierzu unseren Teil betragen, eine so langjährige Erfolgsbilanz verzeichnen und auf eine von gegenseitigem Vertrauen geprägte Zusammenarbeit zurückblicken können, freut mich sehr“, erklärte Manfred Stang.

Mit dem neuen Schwerpunktthema "Gemeinsam aktiv – Freizeit inklusiv“ sollen in Rheinland-Pfalz inklusive Projekte in den Bereichen Kultur, Kunst, Musik, Sport, Umwelt, Jugendarbeit, Empowerment, politische Teilhabe und Mitbestimmung in der ehrenamtlichen Arbeit von Vereinen und Gruppen, finanziell gefördert werden. Damit sollen innovative Vorhaben zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention unterstützt und verwirklicht werden. Das Förderprogramm wird von der Stiftung Kunst, Kultur und Soziales der Sparda-Bank Südwest eG finanziert.

"Das gemeinsame Erleben von Menschen mit und ohne Behinderungen in allen Bereichen der Freizeitgestaltung ist mir ein wichtiges Anliegen. Als Landesregierung fördern wir den Abbau von kommunikativen und baulichen Hindernissen, die Menschen mit Behinderungen eine gleichberechtigte Teilhabe verwehrt. Ziel ist es, Menschen mit Behinderungen ein selbstbestimmtes Leben zu ermöglichen. Ich danke der Sparda-Bank Südwest eG für ihr langjähriges Engagement, die mit dem Förderprogramm 'barrierefrei, inklusiv und fair‘ für eine inklusive Gesellschaft wirbt und dazu beiträgt, gute Ideen für mehr Miteinander umzusetzen“, sagte Schirmherrin Sabine Bätzing-Lichtenthäler. Zu den förderungsfähigen Projekten zählen unter anderem der Aufbau eines inklusiven Musikangebots für Menschen mit und ohne Behinderungen im Musikverein, Geräte für inklusive Sportgruppen, Fortbildungen und Schulungen für Gruppenleitungen beziehungsweise Vereinsvorstände sowie barrierefrei gestaltete Kommunikationsangebote, wie zum Beispiel von Menschen mit und ohne Behinderungen entwickelte Podcasts, Internet-Videos oder Seminare.

Koordiniert wird das Förderprogramm vom rheinland-pfälzischen Landesbeauftragten für die Belange behinderter Menschen Matthias Rösch. "Mit dem neuen Förderschwerpunkt 'Gemeinsam aktiv – Freizeit inklusiv‘ werden Barrieren abgebaut und gemeinsame Aktivitäten von Menschen mit und ohne Behinderungen in Freizeit und gesellschaftlicher Teilhabe unterstützt. Wenn Menschen mit und ohne Behinderungen sich gemeinsam in ihrer Freizeit engagieren, dann hat dies Auswirkungen auf alle anderen Lebensbereiche. Nach unserem Grundsatz 'Mittendrin von Anfang an‘ wird damit Inklusion und die UN-Behindertenrechtskonvention vor Ort in den Vereinen und Organisationen lebendig“, erklärte Matthias Rösch.

"Die Einbeziehung der Menschen mit Behinderungen als Expertinnen und Experten in eigenen Angelegenheiten bei dem Förderprogramm ist enorm wichtig. Nach dem Grundsatz 'Nichts über uns, ohne uns‘ ist die aktive Mitbestimmung und Mitwirkung von Menschen mit Behinderungen unverzichtbarer Bestandteil in den Vorhaben“, betonte Johannes Schweizer vom Förderverein Netzwerk Gleichstellung und Selbstbestimmung Rheinland-Pfalz. Das Netzwerk übernimmt die Umsetzung der Förderung durch das Programm.

Anträge für das Förderprogramm "barrierefrei, inklusiv & fair“ können an den Landesbehindertenbeauftragten, Matthias Rösch, MSAGD, Bauhofstraße 9, 55116 Mainz, E-Mail: [email protected] gerichtet werden oder über das Antragsformular auf der Internetseite des Netzwerkes:

https://www.selbstbestimmung-rlp.de/foerderprogramm/antragstellung.html

Weitere Informationen über das Förderprogramm gibt es im Internet unter www.lb.rlp.de/aktuelles/.

Darüber hinaus zeigt die vom Förderprogramm unterstützte Inklusionsmesse "INKLUSIVA“ die in diesem Jahr am 10. und 11.09.2020 digital stattfindet, wo wir uns auf dem Weg hin zu einer inklusiven Gesellschaft befinden und was noch vor uns liegt. https://inklusiva.info/usiva.info.

Mainz (kobinet) Kategorien Nachricht

Kurzlink des Artikels: https://kbnt.org/sden270

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