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Lebenshilfe Bayern fordert mehr und schnellere Barrierefreiheit

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Foto: ht

München (kobinet) Barrierefreie Gebäude, leicht verständliche Sprache und das Recht auf notwendige Hilfsmittel - das verspricht das neue Bayerische Behinderten-Gleichstellungs-Gesetz (BayBGG). "Die Lebenshilfe Bayern begrüßt diese Vorgaben für die öffentliche Verwaltung sehr“, betont die Landesvorsitzende Barbara Stamm. Doch müsse Barrierefreiheit nicht nur für Behörden gelten und schneller umgesetzt werden. Der Verband fordert Teilhabe in allen Lebensbereichen.

Barrieren sollten überall abgebaut oder gleich vermieden werden. Schließlich wollen unterschiedlichste Menschen nicht nur Behörden, sondern auch Kliniken und Praxen, Kitas und Schulen, Sport- und Kulturstätten oder den öffentlichen Nah- und Fernverkehr erreichen und nutzen können, betont die Lebenshilfe Bayern. "Mehr Barrierefreiheit kommt uns allen zugute. Und sie ist Aufgabe von uns allen über das BayBGG hinaus“, so die Landesvorsitzende der Lebenshilfe. Es müsste auch im Interesse der Privatwirtschaft liegen, dass Kaufhäuser, Restaurants oder Kinos sowie Wohnungen oder Arbeitsstätten für möglichst viele Menschen ohne Barrieren, Schranken und Hürden erreichbar sind.

Bereits in ihrer Stellungnahme zu den geplanten Änderungen im BayBGG hatte die Lebenshilfe Bayern kritisiert, dass "leicht verständliche Sprache“ in der öffentlichen Verwaltung erst ab 2023 gelte und es sich bei vielen Vorgaben nur um Soll-Bestimmungen handele. "Wir bedauern sehr, dass diese berechtigten Einwände keinen Eingang in die nun beschlossene Fassung gefunden haben“, so Barbara Stamm. Das neue BayBGG tritt am 1. August 2020 in Kraft.

München (kobinet) Kategorien Nachricht

Kurzlink des Artikels: https://kbnt.org/sfpqy40

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