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„Corona Auflagen“ des Münchner KVR zum 5. Mai

Inklusion und Pandemie
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Foto: Phil Hubbe

München (kobinet) Über die Auflagen zum behinderten Protesttag am 5. Mai 2020 auf dem Münchner Marienplatz berichtet die Behindertenaktivistin Patricia Koller in einer Presseerklärung. Obwohl ab heute laut Innenministerium und dem bayerischen Ministerpräsidenten Söder Versammlungen mit bis zu 50 Teilnehmer*innen erlaubt sind, belegt das Münchner Kreisverwaltungsreferat dem Protesttag mit ganz „besonderen“ Auflagen.

Nach den Vorgaben des KVR dürfen maximal 15 behinderte Personen inklusive deren Begleitpersonen teilnehmen. Sie müssen mit einem Flatterband eingekreist sein und brauchen für die Veranstaltung einen extra Ordner. Eine Lautsprecheranlage ist nicht gestattet, lediglich ein Megaphon, das unter Polizeiaufsicht desinfiziert wird, darf kurz genutzt werden. Allerdings dürfen Passanten nicht zum Stehenbleiben animiert werden. Die ganze Veranstaltung darf maximal 30 Minuten andauern, obwohl das Innenministerium eine ganze Stunde erlaubt. Flyer, Blumen, und sonstige Kommunikationsmittel dürfen nicht verteilt werden. Auch andere Kundgebungsmittel, wie beschriftete Plakate sind nicht erlaubt.

Wer sich am europaweiten Protesttag am 5. Mai ein Bild davon machen möchte, der sollte um 17:00 Uhr am Marienplatz vorbeischauen.

Link zur Veranstaltungsankündigung

München (kobinet) Kategorien Nachricht

Kurzlink des Artikels: https://kbnt.org/sbs1237