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Umfrage zu autonomen Fahrzeugen für Sehgeschädigte

Symbol: Mensch mit Blindenstock
Symbol: Mensch mit Blindenstock
Foto: public domain

Berlin / Brüssel (kobinet) Im Zusammenhang mit dem europäischen Forschungsprojekt PAsCAL zu autonomen und vernetzen Fahrzeugen ruft die Referentin für Internationales und EU-Angelegenheiten des Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverbandes (DBSV), Merve Sezgin, auf sich an einer Untersuchung zu beteiligen. Es geht darum, mehr über die Erwartungen sehbehinderter und blinder Menschen an vernetzte und automatisierte Fahrzeuge zu erfahren.

"Wir brauchen Ihre Unterstützung, um mehr über die Erwartungen sehbehinderter und blinder Menschen und die gesellschaftliche Akzeptanz von vernetzten und automatisierten Fahrzeugen (Connected Autonomous Vehicle, kurz CAV) in der Zukunft zu erfahren. Die Europäische Blindenunion ist ein Projektpartner des europäischen Forschungsprojektes PAsCAL. Das Projekt zielt darauf ab, die Akzeptanz und Einstellung der Öffentlichkeit zu vernetzten und autonomen Fahrzeugen zu erfassen. In diesen Tagen werden wichtige Forschungsarbeiten durchgeführt. Diese erste Umfrage ist eine ideale Gelegenheit, die Perspektive blinder und sehbehinderter Menschen einzubringen und Teil des gesamten CAV-Designprozesses zu sein. Deshalb bitten wir Sie darum, den Fragebogen dazu auszufüllen", heißt es im Newsletter dbsv-direkt.

Wie werden vernetzte und automatisierte Fahrzeuge die Mobilität blinder und sehbehinderter Menschen beeinflussen? So lautet eine der zentralen Frage der PAsCAL-Umfrage, an der man sich unter folgendem Link beteiligen kann:

www.soscisurvey.de/cav/?q=EBU_GER

Die Notwendigkeit der Barrierefreiheit für blinde und sehbehinderte Nutzerinnen und Nutzer müsse von Anfang an berücksichtigt werden, damit sie die unabhängigen Mobilitätsperspektiven, die die CAVs bieten, in vollem Umfang nutzen können, betont der DBSV. "Auf der Grundlage unseres Feedbacks wird daran gearbeitet, die Barrierefreiheit des Fragebogens zu verbessern und gleichzeitig die Art der gestellten Fragen nicht zu beeinflussen. Uns ist bewusst, dass die Barrierefreiheit nicht zu 100 Prozent perfekt ist. Da autonome Fahrzeuge ein gutes Potenzial haben, blinden und sehbehinderten Menschen den Individualverkehr zu ermöglichen, möchten wir Sie dennoch um Teilnahme bitten. Die Mitglieder der Europäischen Blindenunion werden eine entscheidende Rolle spielen, um die Dimension der Sehbehinderung in das PAsCAL-Projekt einzubringen. Die Teilnahmefrist ist der 8. Mai 2020. Wir zählen auf Ihre Unterstützung! Vielen Dank im Voraus", heißt es in dbsv-direkt.

Berlin / Brüssel (kobinet) Kategorien Nachricht

Kurzlink des Artikels: https://kbnt.org/skprs26