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Aus dem Schreibstübchen geplaudert

Jennifer Sonntag im Sessel mit mehreren Schuhen davor
Jennifer Sonntag im Sessel mit mehreren Schuhen davor
Foto: privat

Halle (kobinet) Aus dem Schreibstübchen geplaudert hat in diesen Tagen die Inklusionsbotschafterin und Autorin Jennifer Sonntag. Sie war ein echtes Schreibtischkind. Als sehendes Mädchen verarbeitete Jennifer Sonntag Konflikte mit dem Buntstift in der Hand. Blind entdeckte sie später das Schreiben für sich und konnte mit der Tastatur unter den Fingern so manche Krise kreativ bewältigen. Und so hat sie auch in der aktuellen Corona-Krise wieder einmal in die Tasten gehauen.

Aus dem Schreibstübchen geplaudert

Beitrag von Jennifer Sonntag

Ich war ein echtes Schreibtischkind. Als sehendes Mädchen verarbeitete ich Konflikte mit dem Buntstift in der Hand. Blind entdeckte ich später das Schreiben für mich und konnte mit der Tastatur unter den Fingern so manche Krise kreativ bewältigen. Eines meiner persönlichsten Bücher entstand während einer Isolationserfahrung, die mit einer Pandemie damals nichts zu tun hatte. Seinerzeit half mir das Fernstudium des literarischen Schreibens innerhalb eines mehrmonatigen Krankenhausaufenthaltes dabei, eine ganz andere, menschengemachte Krise in eine Märchenkulisse zu hüllen. Kreativität, Kunst, Kultur, Lesen, Schreiben, all das kann durchaus hilfreich sein, um auch in sonderbaren Zeiten das Leben spüren zu können. Mein so entstandenes "Seroquälmärchen“ findet ihr hier:

https://shop.outbird.net/produkt/jennifer-sonntag-franziska-appel-seroquaelmaerchen/

Warnhinweis! Das Märchenbuch ist nicht für Kinder und Menschen in schweren depressiven Episoden geeignet! Es thematisiert psychiatrische Räume, Auslöser psychischer Krisen, wie Mobbing und Gedanken, die mit schweren depressiven Episoden einhergehen können. Dennoch ist das Buch mit all meinen Sinnen dem Leben gewidmet, weil es zeigen soll, dass wir aus einer Krisenerfahrung mit anderem Blickwinkel hervorgehen können.

Damit sich auch blinde Menschen die Zeichnungen aus meinem "Seroquälmärchen“ anschauen können, entwickelte meine Kreativfreundin und Illustratorin, Franziska Appel, nun wundervolle Bildbeschreibungen dazu. Herzlichen Dank dafür! Die Printausgabe des Buches ist bei Edition Outbird erschienen. Blinde Literaturfreund*innen können gern bei mir eine barrierefreie Lesefassung erfragen ([email protected]). Hier geht es zu den Bildbeschreibungen des "Seroquälmärchens“. Auf Franziska Appels Seite findet ihr außerdem weitere inklusive Kunst- und Literaturprojekte von uns und großartigen Mitautor*innen:

http://www.franziska-appel.de/Projekte/Seroquael/

Halle (kobinet) Kategorien Nachricht

Kurzlink des Artikels: https://kbnt.org/sdorwx0