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Anträge noch bis Ende 2020 möglich

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Berlin (kobinet) Menschen, die als Kinder und Jugendliche in der Zeit vom 23. Mai 1949 bis zum 31. Dezember 1975 in der Bundesrepublik Deutschland bzw. vom 7. Oktober 1949 bis zum 2. Oktober 1990 in der DDR in stationären Einrichtungen der Behindertenhilfe oder der Psychiatrie Leid und Unrecht erfahren haben und heute noch an Folgewirkungen leiden, können noch bis Ende 2020 Anträge auf finanzielle Hilfe bei der Stiftung Anerkennung und Hilfe stellen.

"In stationären Einrichtungen der Behindertenhilfe bzw. der Psychiatrie kam es in der Vergangenheit zu Leid und Unrecht. Viele Menschen, die als Kinder oder Jugendliche dort untergebracht waren, leiden noch heute an den Folgen, z. B. von ungerechtfertigter Zwangsmaßnahmen, Gewalt, Strafen, Demütigungen oder unter finanziellen Einbußen, weil sie sozialversicherungspflichtig in den Einrichtungen gearbeitet haben, ohne dass dafür in die Rentenkasse eingezahlt wurde. Um diese Menschen zu unterstützen, haben der Bund, die Länder und die Kirchen die Stiftung Anerkennung und Hilfe ins Leben gerufen", heißt es auf der Internetseite der Stiftung.

Während die Antragsfrist ursprünglich am 31. Dezember 2019 enden sollte, haben Behindertenverbände wie die Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) und die Bundesvereinigung Lebenshilfe dafür gekämpft, dass diese Frist verlängert wird. Denn immer noch wissen viel zu wenig Betroffene von den Möglichkeiten der Stiftung und der damit verbundenen Unterstützung bei der Aufarbeitung der unrühmlichen Zeit in den Einrichtungen. Erst diese Woche hat die ARD in einer Dokumentation über Medikamentenversuche an Heimkindern berichtet.

Link zu weiteren Informationen zur Dokumentation der ARD

Link zur Stiftung Anerkennung und Hilfe

Berlin (kobinet) Kategorien Nachricht

Kurzlink des Artikels: https://kbnt.org/slqv239