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Gedenken an die Opfer in Herrenberg

Schwarzes Feld
Schwarzes Feld
Foto: public domain

Herrenberg (kobinet) Gerade in Zeiten, in denen das Bewusstsein über die schrecklichen Taten der Nationalsozialisten fast täglich zu schwinden scheint, sind Aktivitäten zum Gedenken an die Opfer dieser Schreckenszeit wichtiger denn je. Die Inklusionsbotschafterin Rosemarie Liebler-Merz initiierte daher vor kurzem in der Spitalkirche in Herrenberg eine Gedenkmöglichkeit für die Opfer der nationalsozialistischen Tötungsanstalt Grafeneck, wo behinderte und kranke Menschen ermordet wurden.

Zu jeder vollen und jeder halben Stunde lasen Herrenberger Bürger*innen Lebensgeschichten der Opfer von Grafeneck vor. Dort wurden 10.654 Menschen zwischen Januar und Dezember 1940 aus Heil- und Pflegeanstalten, psychiatrischen Kliniken, zumeist in Baden-Württemberg, zum barocken Schlösschen bei Gomadingen im Landkreis Reutlingen gebracht und dort oft noch am selben Tag vergast. 14 Menschen aus Herrenberg starben in Grafeneck, wie es in einem Bericht des Gäuboten über die Gedenkveranstaltung heißt.

Link zum Bericht über die Veranstaltung

Herrenberg (kobinet) Kategorien Nachricht

Kurzlink des Artikels: https://kbnt.org/sdijk59