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Elvira Martin mit Hölderlin-Plakette ausgezeichnet

Daumen hoch
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Foto: Irina Tischer

Tübingen (kobinet) Beim Neujahrsempfang der Stadt Tübingen verlieh Oberbürgermeister Boris Palmer die Hölderlin-Plakette der Universitätsstadt Tübingen an Elvira Martin. Die Auszeichnung würdigt Elvira Martins langjähriges Engagement für Menschen mit Behinderung. Seit knapp 35 Jahren macht sie sich für deren Selbstbestimmung, Gleichstellung und Teilhabe in Tübingen stark. Zu ihren wichtigsten Erfolgen zählt der Pressemitteilung der Stadt zufolge, Tübingens Beitritt zur Erklärung von Barcelona, der wesentlich von Elvira Martin vorbereitet und begleitet wurde.

Auch an Tübingens Auszeichnung zur "Barrierefreien Gemeinde in Baden-Württemberg" in den Jahren 2008, 2012 und 2017 trage Elvira Martin einen wesentlichen Anteil. Elvira Martin setzte sich unter anderem für die barrierefreie Umgestaltung vieler öffentlicher Gebäude, die Absenkung von Bordsteinkanten und Pflastermarkierungen für sehbehinderte Menschen ein. Außerdem war sie an der Einführung von Symbolen an Bussen zur besseren Orientierung und am Erwerb eines Rolli-Busses bei teilAuto Neckar-Alb beteiligt, wie es in der Presseinformation der Stadt Tübingen heißt.

"Ich freue mich sehr über diese Würdigung. Ich verstehe sie aber keineswegs auf meine Person beschränkt. Mit dem FORUM INKLUSION haben wir hier in Tübingen seit über 30 Jahren ein starkes, lebendiges und streitbares Netzwerk, in dem sich viele Menschen für Selbstbestimmung, Teilhabe und Barrierefreiheit in Tübingen und der Region mit viel Herzblut und weitgehend ehrenamtlich einsetzen – mit Nachdruck und großer Beharrlichkeit. Sie sind aktiv als beratende Mitglieder in den Gemeinderatsausschüssen, bei Planungsbeteiligungen und Ortsbegehungen, sie organisieren Veranstaltungen zu behindertenpolitischen Themen und vieles mehr. Das FORUM INKLUSION ist gut vernetzt mit den (kommunal-)politischen Entscheidungsträgern, steht in regelmäßigen Kontakt mit den kommunalen Verwaltungen und dem Tübinger Stadtbusbetreiber, hat vielfältige Verbindungen zu den örtlichen Kultur- und Bildungsanbietern sowie in den Sportbereich – um einige wichtige Handlungsfelder zu nennen. Mit meiner Arbeit bin ich Teil dieses Netzwerkes", erklärte Elvira Martin gegenüber den kobinet-nachrichten.

Und weiter sagte sie: "Dieses Jahr blicken wir in Tübingen auf 10 Jahre Unterzeichnung der Erklärung von Barcelona zurück. Das Handlungskonzept Barrierefreie Stadt Tübingen wird in diesem Jahr in einem breiten Beteiligungsprozess überarbeitet, weiterentwickelt und in diesem Zuge die weitere Umsetzung der Maßnahmen verhandelt. Ich erwarte, dass uns diese Auszeichnung (nicht nur) für diesen Prozess den Rücken stärkt, unseren Forderungen und Themen mehr Nachdruck verleiht und uns weniger Kompromisse abverlangt."

Die Hölderlin-Plakette der Universitätsstadt Tübingen zeichnet Persönlichkeiten aus, die sich über einen langen Zeitraum für die Universitätsstadt Tübingen und ihre Einwohnerinnen und Einwohner herausragend engagiert haben. Über die Verleihung entscheidet der Gemeinderat. Elvira Martin ist die fünfte Trägerin der Auszeichnung. Insgesamt sollen nicht mehr als 25 lebende Personen die Hölderlin-Plakette besitzen.

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