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Geringes Angebot beim barrierefreien Wohnen

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Köln (kobinet) Nur 2 Prozent aller Wohnungen und Einfamilienhäuser in Deutschland sind annähernd barrierefrei. Lediglich jedes zehnte Gebäude lässt sich stufenlos betreten und selbst bei den Neubauten der letzten drei Jahre wurde nur bei jedem Fünftem weitgehend auf Barrieren verzichtet. Dies geht aus den vom Statistischen Bundesamt im Dezember 2019 veröffentlichten Daten des Mikrozensus-Zusatzprogramms "Wohnen“ hervor. Die Themenmarke "bfb barrierefrei bauen" hat das umfangreiche Datenmaterial grafisch aufbereitet und als Ergänzung zur bestehenden "bfb barrierefrei Trendstudie 2019" veröffentlicht.

"Die Ergebnisse der bereits 2018 erhobenen, aber erst Ende 2019 veröffentlichten Daten bestätigen und untermauern bisherige Schätzungen, wonach der Bestand an barrierefreien Wohnungen bei Weitem nicht dem aktuellen und zukünftig rasant weiter steigenden Bedarf entspricht. Es fehlt an allen Ecken und Enden sowohl innerhalb als auch außerhalb der Wohnungen. Neben Stufen und Stufen an Eingängen führen auch unzureichende Bewegungsräume und Durchgangsbreiten häufig zu Barrieren bei der Erschließung von Wohngebäuden. Innerhalb der Wohnung wurden folgende Kriterien als Merkmale für Barrierefreiheit angesetzt und abgefragt: stufen-/schwellenlose Erreichbarkeit aller Räume, ausreichend breite Wohnungs- und Raumtüren sowie Flure, genügend Raum in Küche und Bad sowie ein ebenerdiger Einstieg in die Dusche", heißt es in dem Bericht des RM Rudolf Müller Presseservice.

Link zum vollständigen Bericht und weiteren Informationen

Köln (kobinet) Kategorien Nachricht

Kurzlink des Artikels: https://kbnt.org/saegpwy