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Neujustierung der rentenpolitischen Mindeststandards notwendig

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Foto: BDH

BONN (kobinet) Nach Angaben des ARD-Magazins „Monitor“ ist die Zahl armutsgefährdeter Rentner in Deutschland im Jahre 2017 um 215.000 auf 3,2 Millionen Menschen gestiegen. Aus Sicht der Vorsitzenden des BDH Bundesverband Rehabilitation, Ilse Müller, zwingt die negative Rentendrift zur Neujustierung der rentenpolitischen Mindeststandards.

In diesem Zusammenhang stellt die Bundesvorsitzendes des BDH fest: „Der spürbare Anstieg der Altersarmut in Deutschland ist ein Alarmsignal für unsere Gesellschaft und ein dringender Appell an die Politik, ein wirtschaftliches Mindestmaß für Rentenbezieher zu definieren. Wir beobachten, wie ein wachsender Teil der Rentenbezieher auf das wirtschaftliche Abstellgleis gerät. Rentner sind neben Erwerbstätigen im prekären Arbeitsmarktsegment die Verlierer der letzten Jahre, was dazu führt, dass sich unsere Gesellschaft an mehreren Fronten ökonomisch weiter desintegriert. Eine sozial ausgewogene Mindestrente sollte sich am Leitbild der Teilhabegerechtigkeit orientieren und an die allgemeine Lohnentwicklung gekoppelt werden. Nur so lassen sich allgemeine Kaufkraftverluste ausgleichen und ein weiteres Auseinanderdriften der Generationen vermeiden.“

Lesermeinungen

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Michael Günter
15.01.2020 18:42

Echt jetzt?
Volker Pispers hat schon vor Jahren vorgerechnet, dass die Zahl der Rentner in Armut aufgrund der Senkung des Rentenniveaus auf langfristig 40% ansteigen wird (also arme Rentner, die nicht nur gefährdet sind, sondern GruSi beziehen werden müssen!) – statt der damals von der Bundespolitik vorgerechneten 25%….