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BSVH verschickt Wahlprüfsteine

Logo BSVH Blinden- und Sehbehindertenverband Hamburg
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Foto: BSVH

HAMBURG (kobinet) Am 23. Februar 2020 wählen die Bürgerinnen und Bürger der Hansestadt Hamburg eine neue Bürgerschaft. Auch die rund 2.400 blinden und 40.000 sehbehinderten Wahlberechtigten sind dazu aufgefordert, einer Partei ihre Stimme zu geben.

Dies sollte möglichstein politisches Lager sein, das ihre Interessen vertritt. Der Blindenund Sehbehindertenverein Hamburg (BSVH) hat aus diesem Grund den Parteien einen Fragenkatalog, sogenannte Wahlprüfsteine, gesendet. Diese sowie die Antworten werden auf der Website des Vereins veröffentlicht.

Der BSVH fordert als Interessenvertretung die gleichberechtigte Teilhabeblinder und sehbehinderter Menschen an allen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens. Dies betrifft ,zum Beispiel, mehr Barrierefreiheit im öffentlichen Raum. Der Verein mahnt die Verpflichtung der Stadt Hamburg gegenüber ihren Beschäftigten mit einer Sinneseinschränkung an, damit diese nicht von der Digitalisierung abgehängt werden. Seit Jahren setzt sich der Verein dafür ein, dass Menschen, die einen Sehverlust erleiden, die Möglichkeit auf eine Rehabilitation haben, um mit der neuen Lebenssituation leben zu lernen. Der BSVH weist auch darauf hin, dass lautlose Elektrofahrzeuge zwingend mit einem akustischen Warngeräusch ausgestattet sein müssen, damit die Sicherheit von zu Fuß gehenden Menschen und Radfahrern in Hamburg gewährleistet ist.

Diese Wahlprüfsteine sind auf der Internetseite des BSVH nachzulesen.

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