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Auslaufmodell SMS – Exklusion statt Inklusion bei Notrufen?

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Foto: ht

Hamburg (kobinet) "Auslaufmodell SMS – Exklusion statt Inklusion bei Notrufen?" So titelt das Online-Nachrichtenportal EU-Schwerbehindert einen Bericht, der darauf hinweist, dass SMS-Nachrichten immer weniger genutzt werden, diese aber bisher eine wichtige Funktion für die Absetzung von Notrufen für behinderte Menschen haben. Darauf hat Klaus Krönert die kobinet-nachrichten aufmerksam gemacht.

"SMS ist vermutlich mit eines der weit verbreiteten Dienste, sollte man meinen. Faktisch scheint die SMS aber ein Auslaufmodell zu sein, wie eine aktuelle Statistik zeigt. Dabei spielt die SMS gerade für Menschen mit Behinderung eine große Rolle, wenn ihre Behinderung mit Sprachstörungen oder Gehörlosigkeit zu tun hat", heißt es in dem Beitrag von EU-Schwerbehinderung. "Der SMS-Service ist nicht nur als Kommunikationsmittel im allgemeinen hilfreich, sondern dient vielen Menschen auch dazu, um beispielsweise einen Notruf auslösen zu können. Viele Einsatzleitstellen, wie die Polizei oder Feuerwehr, bieten dazu einen Faxservice an. Der oder die Notrufsuchende kann dann per SMS unter Angabe bestimmter Daten und der Position, mit der Anwahl eine bestimmte Rufnummer (regional- und providerabhängig) ein Fax an die entsprechende Notrufeinrichtung einsetzen. Einige Smartphone- Apps (wie auch die von EU-Schwerbehinderung) können solche Notrufe sogar automatisiert auslösen, oder per Knopfdruck, ohne dass das Smartphone in die Hand genommen werden muss (Mit Positionsdaten, Gesundheitsinformation und bei Bedarf automatischer Anrufauslösung)."

Link zum gesamten Beitrag zum Thema in EU-Schwerbehinderung

Hamburg (kobinet) Kategorien Nachricht

Kurzlink des Artikels: https://kbnt.org/sachiqr



Lesermeinungen sind deaktiviert.

1Lesermeinung

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Michael Günter

Hmm,
so ganz habe ich den Aufhänger des Artikels nicht verstanden...
Mag ja sein, dass bald keiner mehr sms sendet - oder fast keiner - empfangen werden können sie nach wie vor!
Wenn es eines Aufregers bedürfte, dann wäre dieser eher, dass die Mobilfunkanbieter das UMTS-Netz (3G) sukzessive abschalten werden (zugunsten von 5G) und Menschen in entlegenen Regionen - also gerade dort, wo es aufgrund der Bevölkerungsstruktur viele Hilfebedürftige gibt - dann kein Netz mehr haben werden.

Die klassische sms betrifft dies aber nicht, denn die läuft sowieso über das alte GSM-Netz (2G) und dieses wird, gerade auch wegen seiner Bedeutung als Notrufnetz erhalten bleiben.