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Selbsthilfe in Sachsen mit positiver Bilanz

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Foto: Selbsthilfe Netzwerk Sachsen

DRESDEN (kobinet) In der aktuelle Ausgabe des Newsletters des Selbsthilfenetzwerkes Sachsen kann dieses Netzwerk auf eine positive Bilanz des Jahres 2019 blicken. Dahinter steht natürlich vor allem die Arbeit der Trägervereine, des Landesverband Selbsthilfe Körperbehinderter Sachsen (LSKS) und der Selbsthilfe-Dachorganisation, die Landesarbeitsgemeinschaft Selbsthilfe Sachsen (LAG SH Sachsen).

Letztere haben im zurückliegenden Zeitraum nachgewiesen, dass sie zur konstruktiv-kritischen Zusammenarbeit bereit und in der Lage sind. Wichtige Ereignisse in diesem Zusammenhang waren unter anderem die Auszeichnung des LSKS-Projektes "ÖPNV/SPNV für alle" mit dem Bundesteilhabepreis durch das BMAS im November 2019, die erneute Vergabe der Aufgabenstellung "Wohnraumberatung" für den Raum Dresden/Elbland/Ostsachsen durch das Sächsische Staatsministerium des Innern (SMI) an die LAG SH, die umfangreichen Aktivitäten des LAG SH-Projektes Inklusionsnetzwerk Sachsen sowie die diesjährigen Ordentlichen Mitgliederversammlungen der LAG SH Sachsen und des LSKS.

Das berechtigt nunmehr auch zur Forderung, die im neuen Sächsischen Inklusions- und Teilhabegesetz verankerte Möglichkeit der institutionellen Förderung der LAG SH Sachsen nach der vereinbarten Übergangsphase im Jahr 2020 ab 2021 zu gewähren und damit zugleich dem ehrenamtlichen Engagement neue Impulse zu verleihen.

Als Schlüssel zum Erfolg erwies sich dabei die gemeinschaftliche Gestaltung der gesellschaftlichen Prozesse, nicht gegeneinander sondern miteinander im Dialog um die beste Lösung.

So soll nun auch im Jahr 2020 weiter gearbeitet werden, denn Inklusion und Teilhabe entsprechend den Maßstäben der UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK) sind noch lange nicht im erforderlichen Umfang umgesetzt. Auch der Sachsen-Koalitionsvertrag lässt dort einige Wünsche offen. Das betrifft vor allem den Anteil und die Verpflichtung der Kommunen zur Gestaltung einer teilhabe- und inklusionsfreundlichen Politik vor Ort, verbunden mit verwaltungsseitig konstruktivem Handeln und mit der Bereitschaft, Lösungen gemeinsam mit den Betroffenen und ihren Vereinigungen zu erarbeiten und umzusetzen.

DRESDEN (kobinet) Kategorien Nachricht

Kurzlink des Artikels: https://kbnt.org/sdmnx12