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Berlin (kobinet) Mit einer dringenden Aufforderung, das Angehörigen-Entlastungsgesetz in der Pflege unverzüglich zu verabschieden, hat sich die SoVD Landesvorsitzende von Berlin-Brandenburg, Ursula Engelen-Kefer, an den Senat von Berlin sowie die Landesregierung von Brandenburg gewandt. Für die Vielzahl der pflegenden Angehörigen sei die vorgesehene Beschränkung des Unterhaltsrückgriffs auf Einkommen über 100.000 € im Jahr besonders wichtig. Am Freitag wird sich der Bundesrat mit dem bereits vom Bundestag beschlossenen Gesetzentwurf befassen.
Gerade die Angehörigen leisteten einen großen gesellschaftlichen Beitrag, indem sie ihre pflegebedürftigen Angehörigen begleiten und unterstützen. „Sie müssen finanziell entlastet werden, wenn eine Heimunterbringung notwendig wird. Zudem dürfen die Eltern von erwachsenen behinderten Menschen nicht bis an ihr Lebensende für erforderliche Eingliederungshilfeleistungen herangezogen werden“, erklärte Ursula Engelen-Kefer.




