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Alzheimer-Telefon ist gefragter Service

Stilisiertes großes
Logo der Deutschen Alzheimer Gesellschaft
Foto: Deutschen Alzheimer Gesellschaft

BERLIN (kobinet) Mehr als 100.000 Anrufe und E-Mails haben dieBeraterinnen und Berater des Alzheimer-Telefons der Deutschen Alzheimer Gesellschaft (DAlzG) seit dem Start des Angebots im Januar 2002 beantwortet.

Das Alzheimer-Telefon ist ein bundesweites Angebot. „Uns erreichenAnrufe von Menschen mit Demenz, Angehörigen sowie beruflich oder ehrenamtlich Engagierten“, erklärt Helga Schneider-Schelte, die Projektleiterin des Alzheimer-Telefons. „Die Anliegen der Anrufenden sind," wie sie berichtet, "sehr vielfältig: Die häufigsten Fragen (rund 20 Prozent) betreffen den Umgang mit demenzerkrankten Menschen und die eigene Belastung der Angehörigen durch die Pflegesituation (zirka 14 Prozent). Ebenso erhalten wir Anfragen zum Krankheitsbild, zur Diagnosestellung und zu Behandlungsmöglichkeiten sowie zu Regelungen der rechtlichen Vorsorge. Viele Anrufende fragen auch nach konkreten Entlastungsangeboten vor Ort und deren Finanzierung über die Pflegeversicherung.“

Fast die Hälfte der Anrufenden, die sich an das Alzheimer-Telefon wenden, sind erwachsene Kinder eines an Demenz erkrankten Menschen. In etwa 20 Prozent der Fälle sind es die pflegenden Ehepartner, die am Beratungstelefon Unterstützung suchen.

Unter der Rufnummer 030 - 259 37 95 14 berät montags bisfreitags ein multiprofessionelles Team die Ratsuchenden. Mittwochs von 10.00 bis 12.00 Uhr wird auch Beratung in türkischer Sprache angeboten. Jedes Jahr melden sich zwischen 5.000 und 6.000 Menschen, die Zahl der Anfragenden hat in den vergangenen Jahren ebenso kontinuierlich zugenommen wie die Dauer der einzelnen Gespräche.