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Jennifer Sonntag über Trauer und Behinderung

Jennifer Sonntag mit Führhund Paul für das MDR-Format „Mit anderen Augen
Jennifer Sonntag mit Führhund Paul für das MDR-Format „Mit anderen Augen"
Foto: mdr

Leipzig (kobinet) Passend zum heutigen Start des in Leipzig bis zum 28. September stattfindenden Sterblichkeitsfestivals "Die Stadt der Sterblichen" setzt sich die Inklusionsbotschafterin Jennifer Sonntag in einem Beitrag des mdr-Formats "Mit anderen Augen" mit dem Thema Trauer und Behinderung auseinander. Die auch als Botschafterin für das Festival "Die Stadt der Sterblichen fungierende Jennifer Sonntag spricht dabei vor allem auch über ihre eigenen Erfahrungen nachdem sie blind wurde.

Dieses Mal geht es in der neuen Episode 'Mit anderen Augen' um Trauer und Behinderung, worauf ich insbesondere als Botschafterin für die 'Stadt der Sterblichen' aufmerksam machen möchte. Dieses startet heute mit zahlreichen Veranstaltungen rund um Trauer, Trost und Endlichkeit und berührt viele Themen, die sich sehr lebendig und bunt auch mit unserer Verletzlichkeit und Sterblichkeit befassen", schrieb Jennifer Sonntag an die kobinet-nachrichten. Sie selbst hat mit Anfang 20 ihr Augenlicht verloren und dadurch verschiedene Phasen der Trauer kennen gelernt: "Man ist wütend, man versteckt sich (...) Ich brauchte meine Grenzmomente", erinnert sie sich, etwa um den Langstock anzunehmen. "Vieles wurde leichter, ganz viel ist von mir abgefallen und ich hab gemerkt, ich kann eine souveräne Person sein."

Link zum 2minütigen Filmbeitrag von Jennifer Sonntag