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Blinden-Fussball: Nationalspieler gegen Bundesliga-Vertreter

Spielszene im Blindenfussball
Spielszene im Blindenfussball
Foto: Carsten Kobow/Sepp-Herberger-Stiftung

SAARBRÜCKEN / HENNEF (kobinet) Anlässlich der Endspiele der Blindenfussball-Bundesliga bewiesen einige ehemalige Bundesligaspieler, und mit Philipp Wollscheid sogar ein Nationalspieler, in Saarbrücken ganz viel Mut. Sie traten gegen eine Auswahl von Blinden-Nationalspielern an.

„Es war brutal“, klagte Andy Buck danach über verdammt lange fünfzehn Minuten für die Promis. Den Pokal (mit dem VfB Stuttgart) und die Meisterschaft (mit dem 1. FC Kaiserslautern) hatte er mit gewonnen, in Saarbrücken war’s nicht einmal der sprichwörtliche Blumentopf.

Und Philipp Wollscheid sagte: „Heute waren die Blinden die Sehenden und wir die Blinden. Sobald der Sehsinn ausgeschaltet wird, steht man da wie Falschgeld. Dagegen konnten unsere Gegner Mitspieler und Ball immer exakt lokalisieren.“

Nach dem Abpfiff ließ sich der sehende Wollscheid von Alexander Fangmann, Kapitän der Blinden-Nationalmannschaft, erklären, wie die Tore überhaupt gefallen waren.

„Wir wollen den Blindenfußball in der Mitte der Gesellschaft platzieren. Das wachsende mediale Interesse gefällt uns gerade deshalb sehr“, sagte DFB-Vizepräsident Eugen Gehlenborg, der später die Meisterschale überreichte. So berichtete etwa am Samstagabend die ARD-Sportschau aktuell und am Sonntag „Zeiglers wunderbare Welt des Fußballs“ über das Finale in Saarbrücken.

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