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Aktion zur Assistenzgerechtigkeit

Bild von der Assistenz-Aktion in Borna am 22.3.19
Bild von der Assistenz-Aktion in Borna am 22.3.19
Foto: Jens Merkel

BORNA (KOBINET) Am 22. März fand in Borna die erste Aktion zum Thema #Assistenzgerechtigkeit im Landkreis Leipzig statt. Wie der Vorsitzende des Muldentaler Assistenzverein, Jens Merkel, mitteilte, waren es zwar nur wenige Teilnehmer*innen, aber mehrere Besucher des Infostandes informierten sich über das Thema Assistenz und seine Auswirkungen im Landkreis Leipzig. Hier wussten viele nicht, dass beispielsweise die Leistungen für Assistenz meistens einkommens- und vermögensabhängig sind.

Auch durch das Inkrafttreten des Bundesteilhabegesetz gibt es viele Änderungen für die Assistenznehmer*innnen. Und auch Assistenzgeber*innen erhalten, wenn sie im sogenannten Arbeitgeberassistenzmodell bei einem Assistenzgeber angestellt sind, innerhalb des Freistaates Sachsen keinen gleichen Lohn. Die Höhe des Lohnes hänge vom genehmigten Leistungsbedarf ab. Einige Assistent*innen kennen die Situation. Wenn sie 25 km weiter weg arbeiten, dann bekommen sie einen höheren oder niedrigeren Lohn. Frei nach dem Motto: "Wenn das Geld nicht zum Assistenten kommt, dann kommt der Assistent zum Geld."

Der Verein wird in den nächsten Monaten immer wieder unter dem Hashtag #Assistenzgerechtigkeit" in den sozialen Netzwerken über die Entwicklung zu eben der Assistenzgerechtigkeit im Landkreis Leipzig berichten. Zum Schluss machte Jens Merkel noch auf die ergänzende unabhängige EUTB-Beratungsstelle im Verein aufmerksam. Diese befindet sich in der Grimmaer August-Bebel-Str. 10.