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Inklusion beste Schutz gegen Ausgrenzung und Diskriminierung

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Foto: Lebenshilfe

BERLIN (KOBINET) Anlässlich des heutigen Gedenktages für die Opfer des Nationalsozialismus erklärt die Lebenshilfe-Bundesvorsitzende Ulla Schmidt: "Gerade heute – in einer Zeit, in der die Verbrechen der Nazis vom Fraktionsvorsitzenden der AfD Gauland als 'Vogelschiss' verharmlost werden – ist es besonders wichtig, an die kranken und behinderten Menschen zu erinnern, die damals zu Hunderttausenden ermordet wurden. Sie galten als 'Ballastexistenzen', als 'Volksschädlinge' und wurden als 'lebensunwert' systematisch aussortiert." Die Lebenshilfe setze sich für eine inklusive Gesellschaft ein, die Menschen mit Behinderung und anderen Minderheiten uneingeschränkte Teilhabe garantiert. "Inklusion ist der beste Schutz, um Ausgrenzung und Diskriminierung zu verhindern", betonte Ulla Schmidt.

Die Lebenshilfe organisiert in diesem Jahr einen großen Kongress in Leipzig, wo vom 29. bis 31. August Selbstvertreterinnen und Selbstvertreter aus ganz Deutschland zusammenkommen, um sich auszutauschen und gegenseitig zu stärken.