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Medizinstudenten suchen Kontakt zu Selbsthilfegruppen

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Foto: omp

LEIPZIG (KOBINET) Leipziger Medizinstudenten suchen Kontakt zu Selbsthilfegruppen und möchten dort hospitieren. Zwischen der Leipziger Universität / Sozialmedizin und der Selbsthilfekontakt- und Informationsstelle Leipzig (SKIS) wurde jetzt eine entsprechende Vereinbarung geschlossen. Kern dessen ist das Bemühen die Selbsthilfefreundlichkeit zu verbessern.

Diese geht davon aus, dass es zwischen Gesundheitseinrichtung, Selbsthilfegruppen sowie Selbsthilfekontaktstellen zu einer effektiven Zusammenarbeit kommt. Konkret heißt das für ein Krankenhaus beispielsweise, dass es auf struktureller Ebene eine Selbsthilfebeauftragte beziehungsweise einen Selbsthilfebeauftragten installiert. Diese Person bedient dann unter anderem die Schnittstelle zwischen Patienten und Selbsthilfegruppen. Solch eine Vereinbarung schlossen die Universität Leipzig, insbesondere die Sozialmedizin, und die Arbeitsgemeinschaft „Selbsthilfefreundlichkeit“ der Selbsthilfekontakt- und Informationsstelle (SKIS) der Stadt Leipzig.

Nun gab die SKIS-Leiterin, Ina Klass, bekannt, dass ein Ergebnis der gemeinsamen Vereinbarung die Suche nach Hospitationsmöglichkeiten von Medizinstudentinnen und Medizinstudenten in interessierten Selbsthilfegruppen ist. Für Studierende der Medizin ist der Kontakt zu Selbsthilfegruppen zwar freiwillig, war in der Vergangenheit dennoch immer auf gute Resonanz gestoßen. Der Mehrwert für die Studierenden ist dabei nicht nur, dass sie erleben können, welchen entlastenden Beitrag ehrenamtliche und gesundheitsbezogene Gruppen für die Ärzteschaft leisten können.