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Freiburger Sozialamtsleiter mit BRK bekannt gemacht

Dirk Bergen in seiner Wohnung
Dirk Bergen in seiner Wohnung
Foto: Dirk Bergen

FREIBURG (KOBINET) Die Badische Zeitung berichtete gestern unter dem Titel "Dirk Bergens größter Wunsch hat sich erfüllt" davon, dass der Sozialamtsleiter Boris Gourdial nunmehr zur Erkenntnis gelangt ist, dass ein Pflegeheim für Herrn Bergen nicht zumutbar sei. Wie mehrfach berichtet, wurde Herr Bergen im März diese Jahres aufgefordert, sich bis zum 30. September ein Heim auszusuchen. Nach zahlreichen Berichten über diese Aufforderung in Printmedien, im Internet sowie in der SWR Landesschau und dem ARD-Morgenmagazin hat die durchaus kritische Berichterstattung das Umdenken befördert.

Unterstützung erhielt Herr Bergen auch in einem Leserbrief. Der Autor fragt sich, warum sich der Leiter des Sozialamtes so wenig mit dem geltenden Recht auskennt. Um hier Abhilfe zu schaffen, zitiert er den Artikel 19 der Behindertenrechtskonvention (BRK), der Deutschland verpflichtet sei. Zur Erinnerung: Die Konvention ist schon seit 2009 in Deutschland geltendes Recht und wird von Gerichten in die Rechtsprechung einbezogen. Der Schreiber des Leserbriefes führt weiter aus: "Und jetzt schwingt sich ein Amtsleiter mit seinem Amt zum Richter darüber auf, für welchen 'Einzelfall' Menschenrechte gelten dürfen und für welchen nicht? Und das wird dann auch noch 'Sorgfalt' genannt. Ist solch ein Zynismus zu überbieten?"

Dirk Bergen, der die Redaktion auf den Artikel aufmerksam machte, bedankt sich für die Unterstützung, die vielen Leserbriefe und aufmunternten Zuschriften.

Bericht in der Badischen Zeitung vom 9.12.2016

FREIBURG (KOBINET) Kategorien Nachrichten
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