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Hunderte demonstrierten in Marburg

Demonstrationszug mit Transparent am 3. November 2016 in Marburg
Demonstrationszug mit Transparent am 3. November 2016 in Marburg
Foto: Ottmar Amm

MARBURG AN DER LAHN (KOBINET) Dass die Proteste zum Bundesteilhabegesetz längst nicht mehr nur auf Berlin und die Landeshauptstädte begrenzt ist, das zeigte gestern eine Demonstration unter dem Motto "Nicht mein Gesetz" in Marburg. Mehrere hundert Demonstranten marschierten und rollten dort vom Hauptbahnhof zum Rudolphsplatz, wo die Abschlusskundgebung stattfand. Besonders Schülerinnen der in Marburg ansässigen Schule für blinde und sehbehinderte Menschen prägten das Bild der Demonstration.

Transparent: Behindert nicht unsere Zukunft

Transparent: Behindert nicht unsere Zukunft

"Wir brauchen ein Bundesteilhabegesetz, das seinen Namen verdient", "Behindert nicht unsere Zukunft" oder "Augenmerk aufs BTHG", waren einige der Transparente und Plakate, die bei der Demonstration mitgeführt wurden.

Augenmerk auf's BTHG

Augenmerk auf's BTHG

"Es waren etwa 400 - 500 TeilnehmerInnen bei der Demonstration dabei. Der Paritätische nahm ebenfalls teil mit Transparenten und Flugbättern. Start war um 16:00 Uhr am Hauptbahnhof und Ende vor dem Cineplex am Rudolphsplatz. Dort gab es eine Abschlusskundgebung mit Statements vom Betriebsratsvorsitzenden der Deutschen Blindenstudienanstalt (Blista), einem Vertreter von B90/Die Grünen, einem Vertreter vom Paritätischen, einem Schülervertreter der Carl-Strehl-Schule, einem Vertreter des Deutschen Vereins der Blinden und Sehbehinderten in Studium und Beruf und dem Direktor der Blista", berichtete Ottmar Amm, der an den Empowermentschulungen der Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) teilgenommen hat, kurz nach der Demonstration den kobinet-nachrichten.