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Rumänien bald ohne Barrieren erleben

Das Athenäum in Bukarest
Das Athenäum in Bukarest
Foto: Sanotouring

BUKAREST (KOBINET) Rumänien hat alle Voraussetzungen, auch für Menschen mit Behinderungen Reiseziel zu werden. Wer bereits jetzt Urlaub in Rumänien machen möchte, sollte jedoch zumindest Englisch oder besser Rumänisch sprechen. Die meisten Informationen für Reisende mit Mobilitätseinschränkungen sind bisher nur in diesen Sprachen zugänglich. Zugleich besteht bereits jetzt die Möglichkeit, eine solche Urlaubsreise mit "Sanotouring" zu unternehmen, dem ersten Reisebüro Rumäniens, das sich auch auf Gäste mit Mobilitätseinschränkungen einstellt.

Zu den Veränderungen der vergangenen Jahre gehört auch das im Jahr 2006 beschlossene Gesetz zur Förderung der Rechte von Menschen mit Behinderungen. Mit ihm wurde eine Nationale Behörde für Behinderte geschaffen sowie Begriffe wie "Zugang für Alle", "Barrierefreiheit" oder "unterstützte Beschäftigung" definiert. Dieses Gesetz wurde inzwischen mehrfach novelliert und ergänzt, zum Beispiel durch Anforderungen, welche sich aus der Inkraftsetzung der UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen ergeben.  Dazu gehören Festlegungen zur Schaffung von Barrierefreiheit in öffentlichen Räumen, der Zugänglichkeit von Bauten sowie der Nutzbarkeit des öffentlichen Nah- und Fernverkehrs.

Die auf diesem Wege erreichten Fortschritte für Menschen mit Behinderungen sind nicht zu übersehen. So gibt es bereits im Internet eine  "Karte der Barrierefreiheit", worauf Informationen über die Zugänglichkeit von eingetragenen Hotels, Restaurants, Sport- und Freizeiteinrichtungen, öffentliche Einrichtungen, Banken usw. nachgelesen werden können. Die U-Bahn in Bukarest verfügt über eine ganze Reihe zugänglicher Stationen. Auch darüber sind Auskünfte im Internet zu finden.  Zugleich gibt es auch hier Probleme, welche sich aus der bisher ungenügenden Sensibilisierung für die Ansprüche von Menschen mit Behinderungen ergeben. So sind die Autobusse in den größeren Städten zwar mit Einstiegshilfe ausgestattet, wie aus Rumänien zu erfahren ist, ziehen es die Busfahrer jedoch häufig vor, lieber zu sagen, die Anlage wäre defekt statt sie zu bedienen.

Die meisten Menschen mit Behinderungen in Rumänien arbeiten dort mit Nichtregierungsorganisationen zusammen, die gezielt Arten von Einschränkungen ansprechen und Unterstützung für Bildung, Sozialleistungen, Beratung oder aktives Training für ein unabhängiges Leben bieten.  Dadurch sowie vor allem durch das sportliche Engagement treten Menschen mit Behinderungen auch in Rumänien in der Öffentlichkeit zunehmend stärker in Erscheinung.

Rumänien hat somit alle Voraussetzungen, auch für Menschen mit Behinderungen Reiseziel zu werden. Wer bereits jetzt Urlaub in Rumänien machen möchte, sollte jedoch zumindest Englisch oder besser Rumänisch sprechen. Die meisten Informationen für Reisende mit Mobilitätseinschränkungen sind bisher nur in diesen Sprachen zugänglich. Zugleich besteht bereits jetzt die Möglichkeit, eine solche Urlaubsreise mit "Sanotouring" zu unternehmen, dem ersten Reisebüro Rumäniens, das sich auch auf Gäste mit Mobilitätseinschränkungen einstellt. "Sanotouring" ist Mitglied des europäischen Netzwerkes für Barrierefreien Tourismus. Dort kennt man also die europäischen Standards und bietet seit Ende September 2016 Informationen auch in deutscher Sprache an.. In Abstimmung mit diesem Büro wird das Portal "Barrierefreier Tourismus Info" in seinem Nachrichten-Blog in einer Serie von mehreren Nachrichten Informationen zu Rumänien sowie den von "Sanotouring" angebotenen Reisezielen veröffentlichen. Wer sich vorstellen kann, Urlaub in Rumänien zu verbringen, könnte ja dann dort schon einmal nachlesen und sich die Wege zu weiteren Informationen und Nachfragen heraussuchen.