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Weniger möglich machen – mehr behindern

Plakat: Weniger möglich machen - mehr behindern mit Jens Merkel daneben
Plakat: Weniger möglich machen - mehr behindern mit Jens Merkel daneben
Foto: Jens Merkel

BERLIN (KOBINET) Heute und morgen öffnen eine Reihe von Bundesministerien ihre Pforten beim Tag der offenen Tür der Bundesregierung für die Bevölkerung, so auch das Bundeskanzleramt und das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), wo das Thema Inklusion ein Hauptthema ist. Vor Öffnung der Türen des BMAS ist von Jens Merkel ein Anhänger mit einem großen Plakat an der Mohrenstraße in der Nähe des BMAS gesichtet worden. Damit wird die Werbekampagne des BMAS auf die Schippe genommen und u.a. der Gesetzentwurf zum Bundesteilhabegesetz kritisiert. Die Aufschrift lautet: "Weniger möglich machen - mehr behindern" und auf dem Bild ist Andrea Nahles und Wolfang Schäuble zu sehen.

Das Plakat, das auf die Kampagne #AlleinZuHaus statt rein ins Heim verweist, lehnt sich an die Gestaltung der Kampagne des BMAS an, die diese trotz des heftig kritisierten Gesetzentwurfs für das Bundesteilhabegesetz, trotz der Verweigerung der Festschreibung angemessener Vorkehrungen zur Barrierefreiheit im Behindertengleichstellungsgesetz und trotz eines damit eng verbundenen äußerst bescheidenen Nationalen Aktionsplans 2.0 zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention lanciert hat. Heute und morgen findet jeweils um 15.00 Uhr ein Podiumsgespräch zur Inklusion im BMAS statt. Neben Verena Bentele als Bundesbehindertenbeauftragte wird daran auch Christiane Möller vom Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverband und vom Forum behinderter Juristinnen und Juristen teilnehmen.