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Teil-Blindengeld für hochgradig Sehbehinderte in Bayern geplant

Budget, Geldscheine
Budget, Geldscheine
Foto: Irina Tischer

BERLIN / MüNCHEN (KOBINET) Wie die CSU-Fraktion im Bayerischen Landtag mitteilt, wurde auf der Klausurtagung der bayerischen Staatsregierung in St. Quirin beschlossen, dass ab dem Jahr 2018 nicht nur blinde und taubblinde Menschen, sondern auch Menschen mit einer hochgradigen Sehbehinderung unterstützt werden sollen. Für das so genannte "Teil-Blindengeld" werden jährlich 12 Millionen Euro im Haushalt bereitgestellt. Darauf hat der Deutsche Blinden- und Sehbehindertenverband in seinen Newsletter DBSV direkt hingewiesen.

DBSV-Präsidentin Renate Reymann begrüßt die Entscheidung: "Es ist eine richtig gute Nachricht, dass Bayern als siebtes Bundesland die erheblichen Einschränkungen und Mehraufwendungen hochgradig sehbehinderter Menschen durch ein Sehbehindertengeld anerkennt. Im Rahmen des Bundesteilhabegesetzes muss nun endlich der Weg für einen bundesweit einheitlichen und fairen Nachteilsausgleich für blinde, hochgradig sehbehinderte und taubblinde Menschen frei gemacht werden."