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Neues aus dem Konrad-Adenauer-Haus

Uwe Schummer
Uwe Schummer
Foto: Irina Tischer

BERLIN (KOBINET) Im Konrad-Adenauer-Haus in Berlin wurde jetzt eine Arbeitsgemeinschaft Inklusion gebildet. Das teilte der Beauftragte der CDU/CSU-Bundestagsfraktion für Menschen mit Behinderungen der Berliner Rollstuhlaktivistin Ursula Lehmann mit. Uwe Schummer war beauftragt, ihren Brief vom 17. Mai an Fraktionschef Volker Kauder zu beantworten, in dem sie die Behindertenpolitik der Christdemokraten kritisiert und um ein Gespräch gebeten hatte. Wie Schummer weiter mitteilte, ist die neue AG Inklusion Teil des Bundesfachausschusses für Arbeit und Soziales der CDU.

"In der kommenden Sitzung werden wir insbesondere das Thema Barrierefreiheit mit externen Experten beraten und uns dabei mit dem Beispiel Österreich beschäftigen", so der Bundestagsabgeordnete aus dem Kreis Viersen am Niederrhein. Für das kommende Wahlprogramm würden Vorschläge erarbeitet, "um Barrierefreiheit als Zukunftsthema weiter voranzubringen".

Ansonsten hat Schummer in dem Brief Argumente aus seiner Rede am 12. Mai im Bundestag wiederholt, die Ursula Lehmann schon am Fernseher nicht überzeugen konnten. Die Frau, die sich seit ihrer Beteiligung an der legendären Busblockade 1987 auf dem Kurfürstendamm für Mobilität und Barrierefreiheit engagiert, bleibt fassungslos und enttäuscht von der Politik der unionsgeführten Bundesregierung.