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Kino-Open-Air wird fortgeführt

Filmprojektor
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Foto: Brigitte Faber

SAARBRüCKEN (KOBINET) Der saarländische Sozialstaatssekretär Stephan Kolling hat die gemeinsame Initiative des Landesbehindertenbeauftragten Wolfgang Gütlein, des Leiters des Katholischen Büros Saarland, Prälat Dr. Peter Prassel und des Leiters des Evangelischen Büros Saarland, Kirchenrat Frank-Matthias Hofmann, die Reihe des Kino-Open-Air fortzusetzen, begrüßt.

"Es freut mich, dass die Reihe Kino-Open-Air mit ihrem unterhaltsamen sommerlichen Freiluft-Kinoprogramm inmitten der zauberhaften Kulisse am Schlossplatz fortgeführt wird. Dadurch kann ein breites Publikum angeregt werden, über das Thema Behinderung und die Vielfalt der Betroffenheit nachzudenken", erklärte Stephan Kolling. Die Filme sollen die Öffentlichkeit für die Probleme von Menschen mit Behinderungen sensibilisieren und ein Zeichen für gelebte Inklusion setzen. Im Sommer 2015 lag der Schwerpunkt auf der Schwerhörigkeit/Gehörlosigkeit mit der Komödie "Verstehen Sie die Béliers"; davor wurde der Film "Ziemlich beste Freunde" gezeigt. Jeweils brachten beide Filme 1.500 Zuschauer zum Schmunzeln und informierten gleichzeitig über Mobilitätsbehinderung und Assistenz.

"Uns ist wichtig, dass die Filme auf eine humorvolle Art die alltäglichen Barrieren veranschaulichen, die sich Menschen mit Behinderungen täglich stellen", betonen Staatssekretär Kolling und der Landesbehindertenbeauftragte Gütlein. "Nur wenn wir die Leute – mit und ohne Behinderungen - erreichen, wo sie sind, werden wir die Kluft zwischen dem im Grundgesetz verankerten Anspruch der Gleichberechtigung für alle Menschen und der Lebenswirklichkeit überwinden."

Prälat Dr. Prassel vom Katholischen Büro Saarland und Kirchenrat Frank-Matthias Hofmann Evangelischen Büro Saarland ergänzen: "Wir wollen Menschen in Öffentlichkeit, Kirche und Politik ermutigen, sich in den Diskurs um eine inklusive Weiterentwicklung des Gemeinwesens, aber auch des persönlichen Lebensbereichs  einzubringen. Mut und Kreativität sind dabei genauso gefragt wie Professionalität und ein sensibler Umgang mit Vielfalt." Dies sei auch im Sinne einer Bewusstseinsbildung, die durch die Ratifizierung der UN-Behindertenrechtskonvention gefordert wird, betonen die Initiatoren.