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Zweierlei Leid

Daumen runter
Daumen runter
Foto: omp

BERLIN (KOBINET) "Zweierlei Leid", so titelte die taz einen Beitrag über ehemalige Heimkinder mit Behinderung, die nach wie vor keine Anerkennung und Hilfe für das Unrecht und Leid, das sie in Behindertenreinrichtungen und Psychiatrien erfahren mussten, erhalten. "Jahrzehntelang wurden Kinder in Einrichtungen für Behinderte misshandelt. Ursula Lehmann fühlt sich bis heute vom Staat alleingelassen", lautet der Untertitel des ausführlichen taz-Berichtes.

Link zum Artikel in der taz

Da ehemalige Heimkinder, die Leid und Unrecht in Behinderteneinrichtungen und Psychiatrien erleben mussten, immer noch keine Hilfen bekommen, hat sich die Arbeitsgruppe Stiftung Anerkennung und Hilfe der Arbeitgsgemeinschaft ehemaliger Heimkinder Deutschlands (AeHD) vor kurzem in einem Brief an die MinisterpräsidentInnen der Länder gewandt. Dabei appellieren sie an diese, endlich die angekündigte Stiftung Anerkennung und Hilfe zu schaffen und dabei vor allem für eine Gleichstellung mit den anderen ehemaligen Heimkindern zu sorgen.

Link zum Bericht über den Brief

Dass es auch heute noch zu massiven Menschenrechtsverletzungen in Heimen kommt, hat der Bayerische Rundfunk erst gestern ausführlich anhand von Beispielen des Wegsperrens und Isolierens behinderter Kinder im Rundfunk und Fernsehen dokumentiert.

Link zu Informationen des Bayerischen Rundfunks

Mit dem Titel "Blackbox Heim - Behinderte Kinder hinter verschlossenen Türen" hat der Bayerische Rundfunk gestern in seinem Fernsehmagazin Kontrovers ausführlich über den Skandel berichtet

Link zum Fernsehbericht