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Zielvereinbarungen mit Werkstätten ausgewertet

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Foto: LVR

KöLN (KOBINET) Mit einer Berichtsvorlage und einer Präsentation berichtete das Sozialdezernat des Landschaftsverbandes Rheinland (LVR) in der Februar-Sitzung des LVR-Sozialausschusses über die Ergebnisse der Ende 2014 ausgelaufenen Zielvereinbarungen mit den rheinischen Werkstätten für Menschen mit Behinderung (WfbM). Dies teilt der LVR in seinem neuesten Newsletter mit.

Die Verwaltung hatte dem Bericht zufolge mit allen 43 Werkstätten im Rheinland Vereinbarungen über individuelle Ziele in sechs gemeinsamen Handlungsfeldern abgeschlossen. Nun liegt die Auswertung der erreichten Ergebnisse vor.

Übergänge auf den allgemeinen Arbeitsmarkt

Beim Thema Übergänge auf den Arbeitsmarkt wurden 2013 und 2014 insgesamt 188 Übergänge aus der Werkstatt in ein sozialversicherungspflichtiges Arbeitsverhältnis auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt erreicht. Die Zahl betriebsintegrierter Arbeitsplätze für Werkstatt-Beschäftigte steigt weiter, auf insgesamt 2.052 Ende 2014. Dies entspricht einem Anteil von 5,68 Prozent der Werkstatt-Beschäftigten insgesamt.

Teilzeitarbeit

Ebenfalls steigend ist dem Bericht zufolge der Anteil derjenigen, die in Teilzeit arbeiten: Er lag Ende 2014 bei 12 Prozent. Diese Möglichkeit wird insbesondere von Menschen mit psychischer Behinderung genutzt.

Weitere Informationen zu diesen Entwicklungen sowie den Ergebnissen bei den Handlungsfeldern „Zusammenarbeit mit dem Werkstattrat“, „Förderung der Mobilität“ und „Persönliches Budget“ enthält die Vorlage 14/1030. Die Vorlage beinhaltet auch den Text der aktuellen Zielvereinbarung für den Zeitraum 2015 bis 2017.

Link zur Vorlage