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Beschämender Vorgang: Anhörung im Landtag musste abgebrochen werden

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UNBEKANNT (KOBINET) Eine Anhörung zum Inklusionsstärkungsgesetz im nordrhein-westfälischen Landtag ist wegen eines fehlenden Gebärdensprachdolmetschers abgebrochen worden. Dies berichtet mehrere Medien.

Der Landtagsverwaltung war mehr als eine Woche vor der Sitzung bekannt, dass Gebärdensprachdolmetschung benötigt wird. Doch es gelang der Verwaltung - laut RP ONLINE - nicht Gebärdensprachdolmetschung zu organisieren. Dies teilte auch ein Sprecher des Landtages mit.

Da klar war, dass auch gehörlose Sachverständige anwesend sein werden, versuchte man die Situation abzuwenden. Die Verwaltung bot anscheinend den gehörlosen Sachverständigen eine separate Anhörung an. Dieses Angebot wurde aber verständlicher Weise abgelehnt.

"Eklat im NRW-Landtag" und Abbruch

Trotz dieser Vorgeschichte wurde die Sitzung einfach gestartet, vermeldet RP ONLINE im Artikel "Eklat im NRW-Landtag". Nach einiger Zeit machten die gehörlosen Sachverständigen mit einem Zettel auf den Umstand aufmerksam.

Angeblich bemerkten erst dann die Parlamentarier diese Diskriminierungen und brachen die Anhörung ab. Einer nannte die Vorfälle einen "beschämenden Vorgang".

UNBEKANNT (KOBINET) Kategorien Nachrichten

Kurzlink des Artikels: https://kbnt.org/sbdkz50