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Bilder von Dan Möckel

Cover des Buches
Cover des Buches
Foto: EDITION digital

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Foto: EDITION digital

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Foto: EDITION digital

BERLIN (KOBINET)

BERLIN (KOBINET) 1983 erschien Klaus Möckels Buch über seinen gehörlosen Sohn "Hoffnung für Dan". Das war eines der ersten und wenigen Bücher über behinderte Menschen in der Literatur der DDR. Jetzt ist bei der EDITION digital sowohl in gedruckter Form als auch als E-Book „Hoffnung, die zweite – Dan und seine Bilder" von Aljonna und Klaus Möckel erschienen. Der größte Teil der mehr als 100 Seiten zeigt sogenannte naive Malerei von Dan Möckel.



Er war 1966 zur Welt gekommen und gleich nach der Geburt schwer erkrankt, erlitt irreparable Hirnschäden. Er verlor das Gehör und lernte weder sprechen noch lesen. Zeitlebens ist der heute fast Fünfzigjährige auf seine eigene innere Welt verwiesen, da ihn weder Geräusche noch Erklärungen erreichen. Umso größer das Erlebnis, als er im Malzirkel seines Wohnheimes die Farben für sich entdeckte.

„Weniger das Figürliche: Menschen gibt es auf seinen Bildern kaum, und wenn, geraten sie eher kindlich-ungelenk. In solchen Fällen allerdings wiederum bunt und plastisch! Vollends erschließt sich die Leuchtkraft von Rot, Gelb, Grün, Blau aber erst in seinen Landschaften. In Himmeln mit oder ohne Wolken, in den Wäldern und Wiesen unterschiedlicher Schattierungen, in den Häusern, Türmen, Bäumen mit starken Ästen oder zarten, japanisch anmutenden Zweigen“, schreiben seine Eltern. Sie leben in Berlin, ihr Sohn in einem Heim in Potsdam.

Mehr und eine Leseprobe gibt es auf der Verlagsseite .

ISBN: 978-3-95655-485-8, Preis: 14,80 Euro.