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Leichte Sprache weiter voran bringen

Josef Ströbl
Josef Ströbl
Foto: Susanne Göbel

KASSEL (KOBINET) Josef Ströbl, der sich als Inklusionsbotschafter unter anderem für mehr Leichte Sprache stark macht, setzt sich dafür ein, dass das Thema Leichte Sprache mehr in der Öffentlichkeit bekannt gemacht und in Gesetzen verankert wird.

"Es kann nicht sein, dass es immer noch so viele Gesetze gibt, die wir Menschen mit Lernschwierigkeiten nicht verstehen können. Denn nur wenige Gesetze sind in Leichte Sprache übersetzt", ärgert sich Josef Ströbl. "Wenn jetzt das neue Bundes-Teilhabe-Gesetz kommt, dann muss das auch verständlich sein." Josef Ströbl setzt sich schon seit fast 20 Jahren für Informationen in Leichter Sprache ein. Der 61jährige Streiter für eine Leichte Sprache hat zusammen mit Mensch zuerst, dem Netzwerk von Menschen mit Lernschwierigkeiten viel angeschoben und hofft, dass es endlich normal wird, dass es auch Texte in Leichter Sprache gibt.

Im Rahmen eines von der Aktion Mensch geförderten und von der Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) durchgeführten Projektes setzt sich Josef Ströbl nicht nur für mehr Texte in Leichter Sprache ein, sondern auch für die Selbstbestimmung und Selbstvertretung von Menschen mit Lernschwierigkeiten. "Wir wurdne lange genug als 'geistig behindert' bezeichnet und man hat uns nicht viel zugetraut. Auch für uns gilt: 'Nicht über uns ohne uns'".

KASSEL (KOBINET) Kategorien Nachrichten

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