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BERLIN (KOBINET)
BERLIN (KOBINET) "Viele vom Unrecht in der Behindertenhilfe und Psychiatrie Betroffene warten schon sehr lange darauf, dass eine möglichst gerechte Lösung gefunden wird", betonte die Beauftragte der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen Verena Bentele. Sie begrüßt, dass nun ein konstruktiver Vorschlag für eine Stiftung "Anerkennung und Hilfe" vorgelegt wurde.
„In der Anhörung im Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend wurde der Vorschlag mit betroffenen Menschen diskutiert. Einigkeit besteht darüber, dass ein System der Anerkennung und der Hilfe geschaffen werden soll. Parallel dazu soll eine wissenschaftliche Aufarbeitung des Themas erfolgen, um es in der Gesellschaft besser bekannt zu machen“, sagte Verena Bentele. „Nun ist es entscheidend, dass schnell eine Lösung für die Finanzierung gefunden wird. Bund, Länder und Kirchen müssen sich dringend einigen. Viele vom Unrecht in Behindertenhilfe und Psychiatrie Betroffene warten schon sehr lange darauf, dass eine möglichst gerechte Lösung gefunden wird. Gerade im Sinne der Inklusion ist es wichtig, dass alle betroffenen Heimkinder öffentliche Anerkennung erhalten.“
Mit der Stiftung „Anerkennung und Hilfe“ soll dem vorliegenden Vorschlag zufolge ein Hilfesystem geschaffen werden für Menschen, die als Kinder und Jugendliche in der Zeit von 1949 bis 1975 (Bundesrepublik Deutschland) beziehungsweise 1949 bis 1990 (DDR) in stationären Einrichtungen der Behindertenhilfe beziehungsweise stationären psychiatrischen Einrichtungen Unrecht und Leid erfahren haben.




