Menu Close
Hinweis: Dieser Beitrag wurde von der alten Website importiert und gegebenenfalls vorhandene Kommentare wurden nicht übernommen. Sie können den Original-Beitrag mitsamt der Kommentare in unserem Archiv einsehen: Link

Längst nicht alle Probleme gelöst

Elisabeth Scharfenberg
Elisabeth Scharfenberg
Foto: Bündnis 90/Die Grünen

1024w, https://kobinet-nachrichten.org/cdn-cgi/image/q=100,fit=scale-down,width=1152/https://kobinet-nachrichten.org/newscoop_images/jXofFcpOGwV9BsUHJE6enydSN4vRYQW5Mzxt1DmibKlACq8a72uT3hPIZrgL.jpg"/>
Elisabeth Scharfenberg
Foto: Bündnis 90/Die Grünen

1152w, https://kobinet-nachrichten.org/cdn-cgi/image/q=100,fit=scale-down,width=1280/https://kobinet-nachrichten.org/newscoop_images/jXofFcpOGwV9BsUHJE6enydSN4vRYQW5Mzxt1DmibKlACq8a72uT3hPIZrgL.jpg"/>
Elisabeth Scharfenberg
Foto: Bündnis 90/Die Grünen

1280w, https://kobinet-nachrichten.org/cdn-cgi/image/q=100,fit=scale-down,width=1536/https://kobinet-nachrichten.org/newscoop_images/jXofFcpOGwV9BsUHJE6enydSN4vRYQW5Mzxt1DmibKlACq8a72uT3hPIZrgL.jpg"/>
Elisabeth Scharfenberg
Foto: Bündnis 90/Die Grünen

1536w, https://kobinet-nachrichten.org/cdn-cgi/image/q=100,fit=scale-down,width=1920/https://kobinet-nachrichten.org/newscoop_images/jXofFcpOGwV9BsUHJE6enydSN4vRYQW5Mzxt1DmibKlACq8a72uT3hPIZrgL.jpg"/>
Elisabeth Scharfenberg
Foto: Bündnis 90/Die Grünen

1920w" sizes="(max-width: 1024px) 1024px, (max-width: 1152px) 1152px, (max-width: 1280px) 1280px, (max-width: 1536px) 1536px, (max-width: 1920px) 1920px" src="https://kobinet-nachrichten.org/newscoop_images/jXofFcpOGwV9BsUHJE6enydSN4vRYQW5Mzxt1DmibKlACq8a72uT3hPIZrgL.jpg"/>
Elisabeth Scharfenberg
Foto: Bündnis 90/Die Grünen

BERLIN (KOBINET)

BERLIN (KOBINET) Zum Kabinettsbeschluss zum Zweiten Pflegestärkungsgesetz (PSG 2) betonte Elisabeth Scharfenberg, Sprecherin für Pflege- und Altenpolitik der Bundestagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen, dass längst nicht alle Probleme in der Pflege gelöst sind.



„Die Einführung des neuen Pflegebegriffs ist mehr als überfällig. Mehr Geld bedeutet aber nicht automatisch bessere Qualität. Ob die zusätzlichen Mittel wirklich in Form besserer Leistungen bei den Pflegebedürftigen ankommen, wird sehr genau zu prüfen sein. Auch die im Gesetz vorgesehenen Ansätze zur Bekämpfung des Personalmangels in der Pflege überzeugen uns noch nicht. Zwar soll endlich ein Personalbemessungsverfahren eingeführt werden, wie wir es seit Jahren fordern. Doch allein die Entwicklung und Erprobung soll bis Mitte 2020 dauern. Das ist viel zu lange und riecht gewaltig nach Symbolpolitik. Das muss viel schneller gehen. Die Arbeitsbedingungen in der Pflege müssen zügig verbessert werden. Das ist eine Bedingung, um mehr Menschen für den Pflegeberuf zu gewinnen und dort auch länger zu binden“, so Elisabeth Scharfenberg.

Zudem würden nach Ansicht der Grünen-Politikerin die vorgesehenen Finanzmittel schon bald nicht mehr ausreichen. In wenigen Jahren werde wieder eine Erhöhung des Beitragssatzes erforderlich sein. Die Zahl der Pflegebedürftigen werde weiter steigen, die Zahl der Erwerbstätigen weiter sinken. „Wir plädieren daher weiterhin für die solidarische und nachhaltige Pflege-Bürgerversicherung. Außerdem muss der völlig nutzlose Pflegevorsorgefonds sofort wieder abgeschafft werden. Dieses Geld wird jetzt benötigt und darf nicht in einem Fonds versickern, der ohnehin nichts bringt.“ Die im Entwurf vorgesehene Neuaufstellung des „Pflege-TÜVs“ gehe in die richtige Richtung, sei aber noch sehr lange hin. Außerdem blieben die Pflege-Noten in Kraft, bis die Neuregelung greift. „Das ist peinlich. Die Pflege-Noten sind wertlos und sorgen nur für Verwirrung statt für Aufklärung“, so Elisabeth Scharfenberg.