
Foto: Landtag Sachsen
ERFURT (KOBINET)
ERFURT (KOBINET) Die Thüringer Arbeits- und Sozialministerin, Heike Werner (DIE LINKE), tritt dafür ein, den Zugang zum Arbeitsmarkt für behinderte Menschen zu verbessern. Die Arbeitslosigkeit in Thüringen ist im Juli leicht gestiegen. Die Arbeitslosenquote liegt bei 7,2 Prozent. Das sind 0,3 Prozentpunkte unter dem Wert des Vorjahres und 0,2 Prozentpunkte mehr als im Vormonat. Damit sind im Juli über 83.000 Thüringerinnen und Thüringer arbeitslos.
Der Thüringer Arbeits- und Sozialministerin zufolge muss sich die Beschäftigungssituation von Menschen mit Behinderung weiter verbessern. „Im Freistaat sind 7,5 Prozent aller Arbeitslosen schwerbehindert. Das ist mehr als im Bundesdurchschnitt und deutlich mehr im Vergleich zu anderen ostdeutschen Ländern. Die Thüringer Unternehmen müssen sich stärker engagieren, um diese ungenutzten Potentiale zu heben und dauerhaft so viele Menschen mit Behinderungen zu beschäftigen wie möglich. Das ist auch wichtiger ein Baustein, um hierzulande den Fachkräftebedarf langfristig zu decken“, sagte Heike Werner.
Hintergrund:
Im Juli 2015 waren 6.204 Schwerbehinderte in Thüringen arbeitslos. Die Gruppe macht 7,5 Prozent unter allen Arbeitslosen im Freistaat aus und liegt damit über dem Wert von Ostdeutschland (5,7 Prozent), von Westdeutschland (6,8 Prozent) und Deutschland insgesamt (6,5 Prozent). Zum Vormonat waren 75 Personen mit Schwerbehinderung mehr arbeitslos (+1,2 Prozent). Im Vergleich zum Juli 2014 ist allerdings ein Rückgang von 2,0 Prozentpunkten zu verzeichnen.




