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Kirsten Bruhn in neuer Funktion

Kirsten Bruhn
Kirsten Bruhn
Foto: BS Berlin/Reinhard Tank

UNBEKANNT (KOBINET) Mehr als 60 Jahre nach Gründung des Behinderten-Sportverbandes Berlin (BSB), wurde mit Kirsten Bruhn erstmals eine Leistungssportlerin des paralympischen Sports in das Präsidium gewählt. Nach ihrer Wahl am 10. Juni äußerte sich die Vizepräsidentin Sport in einem Interview mit Reinhard Tank zur aktuellen Diskussion, ob Sportlerinnen und Sportler mit und ohne Behinderung dauerhaft zusammen starten sollen.

So wie Leichtathlet Heinrich Popow hat sich Kirsten Bruhn auch eher dagegen ausgesprochen. "Es ist zu filigran in den verschiedenen Startklassen, und das ganze transparent oder auch fair miteinander zu gestalten, ist in meinen Augen nicht möglich", sagte die Schwimmerin. "Sehr wohl bin ich dafür, dass man sportspezifische Events parallel austrägt. Die Deutschen Meisterschaften wie auch Europa- und Welt-Meisterschaften kann man ohne Probleme im olympischen wie auch im paralympischen Bereich zusammen austragen. In den Wertungen und jeweiligen Starts/Wettkämpfen getrennt, aber am selben Ort und zum selben Zeitpunkt. Das wäre toll, und ich denke, auch für alle eine große Bereicherung und Motivation."

Nach dem Ende einer beeindruckenden Laufbahn als Leistungssportlerin ist Kirsten Bruhn von Schleswig-Holstein in die Hauptstadt gezogen und arbeitet im Unfallkrankenhaus Berlin. Mindestens 3x die Woche geht sie für 3 km ins Wasser.

UNBEKANNT (KOBINET) Kategorien Nachrichten

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