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Kein Forum für Singer

Urania-Gebäude in Berlin
Urania-Gebäude in Berlin
Foto: Urania Berlin e.V.

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Urania-Gebäude in Berlin
Foto: Urania Berlin e.V.

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Urania-Gebäude in Berlin
Foto: Urania Berlin e.V.

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Urania-Gebäude in Berlin
Foto: Urania Berlin e.V.

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Urania-Gebäude in Berlin
Foto: Urania Berlin e.V.

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Urania-Gebäude in Berlin
Foto: Urania Berlin e.V.

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Urania-Gebäude in Berlin
Foto: Urania Berlin e.V.

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Urania-Gebäude in Berlin
Foto: Urania Berlin e.V.

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Urania-Gebäude in Berlin
Foto: Urania Berlin e.V.

BERLIN (KOBINET)

BERLIN (KOBINET) Das Aktionsbündnis „Kein Forum für Peter Singer“ hat heute seinen Protest gegen die in der Berliner Urania angesetzte Preisverleihung für den „Euthanasie“-Befürworter bekräftigt. Der Aufruf zur Protestkundgebung morgen ab 17 Uhr An der Urania sei weithin auf Resonanz gestoßen. "Unser Aktionsbündnis setzt seinen Protest fort, weil das Lebensrecht Behinderter nicht öffentlich in Frage gestellt werden darf", wird in der Pressemitteilung betont. Redefreiheit müsse ihre Grenze haben, wenn Redner Positionen vertreten, mit denen die Tötung von Menschen gerechtfertigt oder verlangt wird. Das Aktionsbündnis lehnt die Einladung der Urania zu einer Stellungnahme bei der Preisverleihung ab, um dieser Veranstaltung nicht den Anschein von Legitimität zu verleihen.



„Unser Aktionsbündnis setzt seinen Protest fort, weil das Lebensrecht Behinderter nicht öffentlich in Frage gestellt werden darf“, wird in der Pressemitteilung betont. Redefreiheit müsse ihre Grenze haben, wenn Redner Positionen vertreten, mit denen die Tötung von Menschen gerechtfertigt oder verlangt wird. Das Aktionsbündnis lehnt die Einladung der Urania zu einer Stellungnahme bei der Preisverleihung ab, um dieser Veranstaltung nicht den Anschein von Legitimität zu verleihen.

Die Urania wurde von verschiedenen Seiten aufgefordert, die Veranstaltung in ihren Räumen abzusagen. Diesen Aufforderungen ist sie bisher nicht nachgekommen. Die durch öffentliche Institutionen und private Unternehmen geförderte Einrichtung, die sich der Vermittlung „wissenschaftlicher Bildung“ verschrieben hat, so das Aktionsbündnis, gibt Peter Singer und seinen Positionen offenbar bewusst ein Forum.

Singer verbrämt seine utilitaristische Philosophie zum Ausdruck von „Mitgefühl“ und größtmöglichem „Glück“, meint das Aktionsbündnis: Dass sie heute wieder öffentlich diskutiert werden soll, halten wir für symptomatisch. Die Popularität und Anschlussfähigkeit seiner Thesen kann nicht nur auf die Aktivitäten Singers zurückgeführt, sondern muss vor einem gesellschaftlichen Hintergrund problematisiert werden. Obwohl allerorten viel von „Inklusion“ die Rede ist, herrscht ein gesellschaftlicher Trend vor, Menschen nach ihrem „Wert“, ihrer „Nützlichkeit“ und nach ihrer Fähigkeit zur „Selbstoptimierung“ zu beurteilen. Wer diesen Kriterien nicht zu genügen scheint, wird als zu beseitigendes Problem wahrgenommen. Dieser Trend zeigt sich unter anderem auch in den aktuellen Debatten zur Liberalisierung von ärztlicher „Sterbehilfe“ – auch im Zusammenhang mit lang andauernder Pflegebedürftigkeit als angeblicher „Last“ für die Gesellschaft. Auch hier soll vermeintliches Leid um jeden Preis, und sei es den des eigenen Lebens, gemindert werden.