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Chef der deutschen Lokführer-Gewerkschaft GDL wiederholt empörenden Ausspruch

Sigrid Arnade
Sigrid Arnade
Foto: Rolf Barthel

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Sigrid Arnade
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Sigrid Arnade
Foto: Rolf Barthel

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Sigrid Arnade
Foto: Rolf Barthel

UNBEKANNT (KOBINET) Claus Weselsky ereiferte sich bei einer Rede und sagte: "Wenn sich zwei Kranke miteinander ins Bett legen und ein Kind zeugen, da kommt von Beginn an was Behindertes raus!"

ISL-Geschäftsführerin Sigrid Arnade ist entsetzt: "Eine Person mit solch einer Haltung darf keine wichtige gesellschaftliche Position bekleiden."

Ihm ist sehr wohl bewusst was er sagt und er erwähnte vor seinem Sager sogar noch, dass er dieses Zitat schon mal in der „Süddeutschen Zeitung“ geäußert hatte.

 

Reaktionen auf die menschenverachtende Haltung des Gewerkschafters

„Es geht nicht primär darum, jemanden zu verletzen oder nicht, sondern um die menschenverachtende Haltung, die zu dieser Äußerung führt: Krankes und behindertes Leben wird als minderwertig abqualifiziert“, zeigt sich Dr. Sigrid Arnade, Geschäftsführerin der Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland e.V. (ISL), entsetzt und führt gegenüber BIZEPS-INFO weiters aus: „Eine Person mit solch einer Haltung darf keine wichtige gesellschaftliche Position bekleiden, wenn sie sich mit derartigen Verlautbarungen gegen die UN-Menschenrechtskonventionen stellt, die Deutschland ratifiziert hat.“

„Herr Weselsky sollte sich künftig genauer überlegen, was er in der Öffentlichkeit sagt“, rät auch Prof. Jeanne Nicklas-Faust, Bundesgeschäftsführerin der Lebenshilfe. „Durch solche Äußerungen werden kranke und behinderte Menschen diskriminiert. Außerdem verbreitet er falsche Vorurteile, um damit Stimmung zu machen.“

„Das ist eine nicht hinnehmbare Verunglimpfung behinderter Menschen und erinnert an die dunklen Zeiten der deutschen Geschichte“, meint Alexander Kirchner (Vorsitzende der Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft). In einem Brief an Weselsky fordert er eine Entschuldigung bei den betroffenen Menschen, berichtete die BILD.