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Institut hat über 50 Schwerbehinderte eingestellt

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KöLN (KOBINET) Seit Beginn inklusiver Projekte im Deutschen Institut für Medizinische Dokumentation und Information (DIMDI) in 2002 konnte das Institut über 50 schwerbehinderte Menschen im ersten Arbeitsmarkt integrieren. "Für ein Haus mit 150 Beschäftigten eine beeindruckende Zahl", würdigte Direktor Dr. Dietrich Kaiser diesen Meilenstein.

Das Deutsche Institut für Medizinische Dokumentation und Information (DIMDI) engagiert sich seit Jahren für die berufliche Teilhabe schwerbehinderter Menschen. Vor allem über entsprechende Projekte konnte und kann das Institut immer wieder zahlreiche schwerbehinderte Menschen beschäftigen. Vielen konnten auch dauerhafte Perspektiven geboten werden, vom Bürosachbearbeiter bis zum Gruppen- oder Projektleiter. Anlässlich der Feierstunde dankte Dr. Dietrich Kaiser für die Unterstützung aus Geschäftsbereich, Verbänden, Arbeitsagenturen, die Stadt Köln und vielen anderen Einrichtungen. „Erst dieses Netzwerk hat uns den jetzigen Erfolg ermöglicht.“

Auch das Bundesministerium für Gesundheit (BMG) dankte dem Institut für sein inklusives Engagement und die dabei erreichte Kontinuität. „Dank seiner beispielhaften Personalpolitik übertrifft das DIMDI die gesetzlich vorgeschriebene Quote von 5 Prozent um ein Vielfaches. Der Anteil schwerbehinderter Kolleginnen und Kollegen liegt hier seit Jahren bei 20 Prozent und mehr“, lobte der Leiter der BMG-Zentralabteilung Ingo Behnel die Inklusionsarbeit des Hauses.

Für seine vorbildliche Inklusion hatte der Landschaftsverband Rheinland (LVR) das Institut bereits 2006 mit dem „Prädikat behindertenfreundlich“ ausgezeichnet. „Auszeichnungen und Erfolge bestätigen uns als modernen Arbeitgeber und sind zugleich Antrieb, uns auch zukünftig für Inklusion einzusetzen“, erklärte Dr. Dietrich Kaiser. Das DIMDI hatte seine Inklusionsarbeit 2002 umstrukturiert, um schwerbehinderte Menschen effektiver für die Berufspraxis qualifizieren zu können. Seither wurden über Inklusionsprojekte und Einzelmaßnahmen über 50 schwerbehinderte Menschen mit unterschiedlichen Tätigkeitsprofilen ins Berufsleben integriert. Im bisher größten Projekt stellte das DIMDI 2009 beispielsweise 13 Personen ein. Sie arbeiteten in verschiedenen Behörden, neben Fachaufgaben für die Projektkoordination, aber auch für Verwaltung sowie Presse- und Öffentlichkeitsarbeit. Mit seinen Projekten eröffnet das DIMDI neue Perspektiven. Zum einen für die Menschen mit Behinderung, die sich darüber auch für andere Arbeitgeber qualifizieren. Aber auch für die Kolleginnen und Kollegen im DIMDI, für die die gelebte Inklusion schon lange zum normalen Arbeitsalltag gehört. Gerade auch diese Kultur des Miteinanders sei der Schlüssel zum Erfolg, betonte die Vertrauensfrau der schwerbehinderten Menschen, Sibille Windhof, anlässlich der Feierstunde im DIMDI.

Das DIMDI stellt über das Internet hochwertige Informationen für alle Bereiche des Gesundheitswesens zur Verfügung. Es entwickelt und betreibt datenbankgestützte Informationssysteme für Arzneimittel und Medizinprodukte und verantwortet ein Programm zur Bewertung gesundheitsrelevanter Verfahren und Technologien (Health Technology Assessment, HTA). Das DIMDI ist Herausgeber amtlicher medizinischer Klassifikationen wie ICD-10-GM und OPS und pflegt medizinische Terminologien, Thesauri, Nomenklaturen und Kataloge (z. B. MeSH, UMDNS, Alpha-ID, LOINC, OID), die für die Gesundheitstelematik von Bedeutung sind. Das DIMDI ermöglicht den Online-Zugriff auf seine Informationssysteme und rund 50 Datenbanken aus der gesamten Medizin. Dafür entwickelt und pflegt es moderne Software-Anwendungen und betreibt ein eigenes Rechenzentrum.