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KASSEL (KOBINET)
KASSEL (KOBINET) 12 Menschen mit Lernschwierigkeiten kamen am Wochenende in Kassel zusammen, um an der zweiten Schulung unter dem Motto "Mut zur Inklusion machen" teilzunehmen. Dank der Unterstützung der Aktion Mensch bildet der Verein Mensch zuerst in Kassel in einer 6-teiligen Schulung Menschen mit Lernschwierigkeiten zu BotschafterInnen der UN-Behindertenrechtskonvention aus.
Gemeinsam mit den BotschafterInnen überlegte das Team von Mensch zuerst in der vergangenen Schulung, wie die UN-Behindertenrechtskonvention umgesetzt werden kann. Was brauchen Menschen mit Lernschwierigkeiten? Der Nationale Aktionsplan Deutschlands wurde auf den Prüfstand gestellt. In drei Arbeitsgruppen wurden Ideen gesammelt, wie Inklusion vorangetrieben werden kann. Was muss verändert werden, damit Menschen mit Lernschwierigkeiten überall mitmachen können?
Mit Spannung wurden die Ergebnisse der Arbeitsgruppen zu den Themen Persönlichkeitsrechte, Arbeit und Wohnen erwartet, die die BotschafterInnen am Samstag vorstellten. Menschen mit Lernschwierigkeiten wollen selbst entscheiden, wie sie ihr Leben gestalten. Sie wollen Ernst genommen und nicht auf ihre Lernschwierigkeiten reduziert werden. Die BotschafterInnen fordern, dass es mehr Arbeitsplätze für Menschen mit Lernschwierigkeiten auf dem 1. Arbeitsmarkt gibt, ebenso wie sie selbst entscheiden wollen, wo und mit wem sie zusammen wohnen.
Die BotschafterInnen haben wieder viel zum Thema Inklusion gelernt und konnten Handwerkszeug für ihre zukünftige Arbeit als BotschafterInnen mit nach Hause nehmen. So können sie zukünftig in der Politik und in Einrichtungen noch mehr mitmischen. Und damit anderen Menschen mit Lernschwierigkeiten Mut machen. Damit sich viele Menschen mit Lernschwierigkeiten für ihre Rechte stark machen, heißt es in einer Presseinformation von Mensch zuerst.




