Foto: omp
320w, https://kobinet-nachrichten.org/cdn-cgi/image/q=100,fit=scale-down,width=448/https://kobinet-nachrichten.org/newscoop_images/CfwyhGI4XRv8JULNZPTxbM2YgFlz09mo1kKSdOtqD3as6jVBWQn7eAHcpirE.jpg"/>
Foto: omp
448w, https://kobinet-nachrichten.org/cdn-cgi/image/q=100,fit=scale-down,width=512/https://kobinet-nachrichten.org/newscoop_images/CfwyhGI4XRv8JULNZPTxbM2YgFlz09mo1kKSdOtqD3as6jVBWQn7eAHcpirE.jpg"/>
Foto: omp
512w, https://kobinet-nachrichten.org/cdn-cgi/image/q=100,fit=scale-down,width=640/https://kobinet-nachrichten.org/newscoop_images/CfwyhGI4XRv8JULNZPTxbM2YgFlz09mo1kKSdOtqD3as6jVBWQn7eAHcpirE.jpg"/>
Foto: omp
640w, https://kobinet-nachrichten.org/cdn-cgi/image/q=100,fit=scale-down,width=768/https://kobinet-nachrichten.org/newscoop_images/CfwyhGI4XRv8JULNZPTxbM2YgFlz09mo1kKSdOtqD3as6jVBWQn7eAHcpirE.jpg"/>
Foto: omp
768w, https://kobinet-nachrichten.org/cdn-cgi/image/q=100,fit=scale-down,width=1024/https://kobinet-nachrichten.org/newscoop_images/CfwyhGI4XRv8JULNZPTxbM2YgFlz09mo1kKSdOtqD3as6jVBWQn7eAHcpirE.jpg"/>
Foto: omp
1024w, https://kobinet-nachrichten.org/cdn-cgi/image/q=100,fit=scale-down,width=1152/https://kobinet-nachrichten.org/newscoop_images/CfwyhGI4XRv8JULNZPTxbM2YgFlz09mo1kKSdOtqD3as6jVBWQn7eAHcpirE.jpg"/>
Foto: omp
1152w, https://kobinet-nachrichten.org/cdn-cgi/image/q=100,fit=scale-down,width=1280/https://kobinet-nachrichten.org/newscoop_images/CfwyhGI4XRv8JULNZPTxbM2YgFlz09mo1kKSdOtqD3as6jVBWQn7eAHcpirE.jpg"/>
Foto: omp
1280w, https://kobinet-nachrichten.org/cdn-cgi/image/q=100,fit=scale-down,width=1536/https://kobinet-nachrichten.org/newscoop_images/CfwyhGI4XRv8JULNZPTxbM2YgFlz09mo1kKSdOtqD3as6jVBWQn7eAHcpirE.jpg"/>
Foto: omp
1536w, https://kobinet-nachrichten.org/cdn-cgi/image/q=100,fit=scale-down,width=1920/https://kobinet-nachrichten.org/newscoop_images/CfwyhGI4XRv8JULNZPTxbM2YgFlz09mo1kKSdOtqD3as6jVBWQn7eAHcpirE.jpg"/>
Foto: omp
1920w" sizes="(max-width: 320px) 320px, (max-width: 448px) 448px, (max-width: 512px) 512px, (max-width: 640px) 640px, (max-width: 768px) 768px, (max-width: 1024px) 1024px, (max-width: 1152px) 1152px, (max-width: 1280px) 1280px, (max-width: 1536px) 1536px, (max-width: 1920px) 1920px" src="https://kobinet-nachrichten.org/newscoop_images/CfwyhGI4XRv8JULNZPTxbM2YgFlz09mo1kKSdOtqD3as6jVBWQn7eAHcpirE.jpg"/>
Foto: omp
MAINZ (KOBINET)
MAINZ (KOBINET) Heute vor 95 Jahren konnten Frauen zum ersten Mal in Deutschland wählen. Auch 95 Jahre nach Einführung des aktiven und passiven Wahlrechts für Frauen in Deutschland sind diese immer noch in vielen Räten und Parlamenten unterrepräsentiert. Darauf weist die rheinland-pfälzische Frauenministerin Irene Alt hin und weist darauf hin, dass das Ziel einer paritätischen Besetzung noch lange nicht überall erreicht ist.
90 Prozent der wahlberechtigten Frauen wählten am 19. Januar 1919 zum ersten Mal: 37 weibliche und 379 männliche gewählte VertreterInnen zogen in die verfassungsgebende Nationalversammlung ein. 95 Jahre später kann die Landesregierung in Rheinland-Pfalz mit einer guten Bilanz aufwarten: Das Land wird von einer Ministerpräsidentin, fünf Ministerinnen und vier Ministern regiert. Auch auf Staatssekretärsebene sind Frauen gut vertreten, ebenso im rheinland-pfälzischen Landtag: Dort setzen sich 40 Frauen und 61 Männer für die Interessen der Bürgerinnen und Bürger ein. Mit rund 40 Prozent weiblichen Abgeordneten liegt Rheinland-Pfalz leicht über dem Bundesdurchschnitt. Anders lesen sich die Zahlen auf kommunaler Ebene: Nach der Kommunalwahl 2009 lag der Frauenanteil in den rheinland-pfälzischen Kreistagen bei durchschnittlich 23 Prozent und in den Gemeinderäten sogar nur bei 16 Prozent, so die Bilanz der rheinland-pfälzischen Frauenministerin.
Um dem entgegen zu wirken, hat der rheinland-pfälzische Landtag im April 2013 Änderungen des Kommunalwahlgesetzes beschlossen, die dazu beitragen sollen, den Frauenanteil in den kommunalen Parlamenten zu erhöhen. „Ich hoffe, dass wir damit unserem Ziel der gleichberechtigten Teilhabe von Frauen ein Stück näher kommen“, sagt die rheinland-pfälzische Frauenministerin Irene Alt. Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg seien somit die einzigen Bundesländer, die den Geschlechteraspekt in ihren Kommunalwahlgesetzen verankert haben.
Für Ottmar Miles-Paul vom Verein für Menschenrechte und Gleichstellung Behinderter gilt es 95 Jahre nach der Einführung des Wahlrechtes für Frauen nun endlich auch dafür zu sorgen, dass alle Menschen das Wahlrecht erhalten. In der öffentlichen Wahrnehmung werde immer noch erfolgreich verdrängt, dass all jene Menschen pauschal vom aktiven und passiven Wahlrecht ausgeschlossen werden, für die zur Besorgung aller ihrer Angelegenheiten ein Betreuer oder eine Betreuerin bestellt wurde. Zudem seien Menschen vom Wahlrecht ausgeschlossen, die eine Straftat im Zustand der Schuldunfähigkeit begangen haben und aufgrund dessen in einem psychiatrischen Krankenhaus untergebracht sind. „Hier besteht konkreter Handlungsbedarf“, so Ottmar Miles-Paul.
Dringenden Handlungsbedarf sieht Ottmar Miles-Paul in der Tatsache, dass behinderte Menschen in den Parlamenten und den Regierungen massiv unterrepräsentiert sind. Hier gelte es gezielte Maßnahmen zu ergreifen, so dass die Partizipation behinderter Menschen in der Politik gezielt verbessert wird.




