Menu Close
Hinweis: Dieser Beitrag wurde von der alten Website importiert und gegebenenfalls vorhandene Kommentare wurden nicht übernommen. Sie können den Original-Beitrag mitsamt der Kommentare in unserem Archiv einsehen: Link

Informationstafel erinnert an Schicksal tauber Juden

André Schmitz
André Schmitz
Foto: Berlin

1024w, https://kobinet-nachrichten.org/cdn-cgi/image/q=100,fit=scale-down,width=1152/https://kobinet-nachrichten.org/newscoop_images/9b0z758OctZiUersS6IVdvY4Xpn2QqfjWEwL1HRglPaCAoMFKmNuxkJGDBh3.jpg"/>
André Schmitz
Foto: Berlin

1152w, https://kobinet-nachrichten.org/cdn-cgi/image/q=100,fit=scale-down,width=1280/https://kobinet-nachrichten.org/newscoop_images/9b0z758OctZiUersS6IVdvY4Xpn2QqfjWEwL1HRglPaCAoMFKmNuxkJGDBh3.jpg"/>
André Schmitz
Foto: Berlin

1280w, https://kobinet-nachrichten.org/cdn-cgi/image/q=100,fit=scale-down,width=1536/https://kobinet-nachrichten.org/newscoop_images/9b0z758OctZiUersS6IVdvY4Xpn2QqfjWEwL1HRglPaCAoMFKmNuxkJGDBh3.jpg"/>
André Schmitz
Foto: Berlin

1536w, https://kobinet-nachrichten.org/cdn-cgi/image/q=100,fit=scale-down,width=1920/https://kobinet-nachrichten.org/newscoop_images/9b0z758OctZiUersS6IVdvY4Xpn2QqfjWEwL1HRglPaCAoMFKmNuxkJGDBh3.jpg"/>
André Schmitz
Foto: Berlin

1920w" sizes="(max-width: 1024px) 1024px, (max-width: 1152px) 1152px, (max-width: 1280px) 1280px, (max-width: 1536px) 1536px, (max-width: 1920px) 1920px" src="https://kobinet-nachrichten.org/newscoop_images/9b0z758OctZiUersS6IVdvY4Xpn2QqfjWEwL1HRglPaCAoMFKmNuxkJGDBh3.jpg"/>
André Schmitz
Foto: Berlin

BERLIN (KOBINET) Berlins Kulturstaatssekretär André Schmitz hat der Öffentlichkeit im Rahmen des Themenjahres "Zerstörte Vielfalt" eine Informationstafel der Berliner Geschichtsmeile zum Schicksal tauber Juden in der Zeit des Nationalsozialismus übergeben.

„Die Informationstafel erinnert an eine Gruppe von Opfern des NS-Regimes, die der breiten Öffentlichkeit lange unbekannt geblieben ist. Sie informiert über die als ‚doppelte kulturelle Minderheit‘ diskriminierte Gruppe der tauben Juden und stellt ihr Schicksal in der NS-Zeit dar. Damit wird die Berliner Erinnerungskultur um einen weiteren wichtigen Baustein bereichert“, erklärte André Schmitz. Der Staatssekretär dankte dem Vorsitzenden der Interessengemeinschaft Gehörloser jüdischer Abstammung in Deutschland, Mark Zaurov, für sein langjähriges und kenntnisreiches Engagement und der Wohnungsbaugesellschaft Mitte für die finanzielle Unterstützung bei der Erstellung der Informationstafel.

Die Informationstafel steht in der Rosenstraße in Berlin Mitte. Erstmalig in Berlin wird sie ihre Informationen auch in deutscher und internationaler Gebärdensprache übermitteln. In der Rosenstraße 2-4 befand sich der Sitz des „Vereins zur Förderung der Interessen der israelitischen Taubstummen Deutschlands“. Der 1896 gegründete Zusammenschluss wurde 1936/37 durch die Nationalsozialisten aufgelöst. Sie setzten der internationalen, multikulturellen und vielsprachigen Gemeinschaft tauber Juden gewaltsam ein Ende. Viele gehörlose Juden wurden in Konzentrationslager deportiert und ermordet. Nur wenige überstanden die nationalsozialistische Verfolgung.