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Zukunftsplanung kann viel bewegen, wenn wir uns bewegen

Sketch vom Zukunftsplanungs-Aufbaukurs aus Norddeutschland
Sketch vom Zukunftsplanungs-Aufbaukurs aus Norddeutschland
Foto: Susanne Göbel

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Sketch vom Zukunftsplanungs-Aufbaukurs aus Norddeutschland
Foto: Susanne Göbel

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Foto: Susanne Göbel

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Foto: Susanne Göbel

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Sketch vom Zukunftsplanungs-Aufbaukurs aus Norddeutschland
Foto: Susanne Göbel

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Foto: Susanne Göbel

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Foto: Susanne Göbel

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Foto: Susanne Göbel

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Sketch vom Zukunftsplanungs-Aufbaukurs aus Norddeutschland
Foto: Susanne Göbel

HAMBURG (KOBINET) "Zukunftsplanung bewegt...Menschen, Organisationen, Regionen", lautet der Titel einer Tagung, die seit Donnerstag in Hamburg stattfindet und am Samstag zu Ende geht. Bei der Tagung wurde bisher bereits deutlich, dass Zukunftsplanung sehr viel bewegen kann, wenn sich die Menschen bewegen.

Die dritte große deutschsprachige Fachtagung zur Persönlichen Zukunftsplanung wird dieses Jahr von Leben mit Behinderung Hamburg in Kooperation mit dem Netzwerk Persönliche Zukunftsplanung und vielen regionalen Unterstützern durchgeführt. Die Hamburger Behindertenbeauftragte Ingrid Körner hat für die Tagung die Schirmherrschaft übernommen. „Jeder hat Wünsche und Träume. Meine Träume: Lehrerin und eine große Familie. Ich habe wählen dürfen. Ich kann alles tun, was ich mir vorstelle. Ich hatte niemanden, der gesagt hat: ‚Das kannst du nicht. Du bringst nicht die richtigen Voraussetzungen mit'“, so Ingrid Körner in ihrer Rede während der Fachtagung. „Hätte es Zukunftsplanung damals schon gegeben, dann hätte ich genauer geschaut. Aber nicht jeder hat die Möglichkeiten, das selbst zu können. Gerade Menschen mit Unterstützungsbedarf brauchen oft jemanden, mit denen sie gemeinsam schauen können, welche Fähigkeiten sie haben, welche Schritte sie gehen können. Persönliche Zukunftsplaung ist ein längst fälliger Schritt, auch im Lichte der UN-Behindertenrechtskonvention.“

Bei der Fachtagung wurde bisher bereits deutlich, wie wichtig ein veränderter Umgang mit Menschen mit Behinderung ist, wie wichtig es ist, genauer hinzuhören, genauer hinzusehen

Beth Mount aus New York City, die die Ideen und Methoden der Persönlichen Zukunftsplanung vor 40 Jahren mit entwickelt hat und heute vor allem mit Jugendlichen mit Behinderungen aus Brennpunkten wie Harlem und der Bronx arbeitet, machte deutlich, wie wichtig es ist, dass wir Geschichten miteinander teilen, um aufzeigen zu können, wie es anders sein kann. „Wir können einen Unterschied machen“, hatte sie gestern erklärt. Persönliche Zukunftsplanung ist ein sehr starkes Instrument, sie berührt Menschen in einer tiefen Art und Weise und geht über auf andere Menschen. Wir können Menschen nicht einfach allein lassen, wir müssen die Wege zusammen gehen.“ Jeder Mensch habe eine Gabe und eine Bestimmung und jeder Mensch habe einen Traum und hinterlasse eine Spur. Daher bedürfe es eines großen Umdenkens. Und zwar nicht nur, was unseren Umgang mit Menschen betreffe, sondern auch im Hinblick darauf, was unsere Gemeinden, unsere Nachbarschaften ausmacht. „Es ist eine Kunst zu erkunden, was können Menschen wie beitragen“, so Beth Mount. „Wenn wir das in New York City können, können wir es überall.“

Ca. 400 Menschen nehmen an der Konferenz in Hamburg teil, bzw. engagieren sich dafür.