Menu Close
Hinweis: Dieser Beitrag wurde von der alten Website importiert und gegebenenfalls vorhandene Kommentare wurden nicht übernommen. Sie können den Original-Beitrag mitsamt der Kommentare in unserem Archiv einsehen: Link

Ausstellung Barrierefreie Blicke im LWV Hessen

Logo des LWV Hessen
Logo des LWV Hessen
Foto: LWV Hessen

1024w, https://kobinet-nachrichten.org/cdn-cgi/image/q=100,fit=scale-down,width=1152/https://kobinet-nachrichten.org/newscoop_images/57PWT8b1FocNJrLB9uMlhzaG6mfiZQt0RI3qAydse4SC2VnHgKXvxUYEkwDO.jpg"/>
Logo des LWV Hessen
Foto: LWV Hessen

1152w, https://kobinet-nachrichten.org/cdn-cgi/image/q=100,fit=scale-down,width=1280/https://kobinet-nachrichten.org/newscoop_images/57PWT8b1FocNJrLB9uMlhzaG6mfiZQt0RI3qAydse4SC2VnHgKXvxUYEkwDO.jpg"/>
Logo des LWV Hessen
Foto: LWV Hessen

1280w, https://kobinet-nachrichten.org/cdn-cgi/image/q=100,fit=scale-down,width=1536/https://kobinet-nachrichten.org/newscoop_images/57PWT8b1FocNJrLB9uMlhzaG6mfiZQt0RI3qAydse4SC2VnHgKXvxUYEkwDO.jpg"/>
Logo des LWV Hessen
Foto: LWV Hessen

1536w, https://kobinet-nachrichten.org/cdn-cgi/image/q=100,fit=scale-down,width=1920/https://kobinet-nachrichten.org/newscoop_images/57PWT8b1FocNJrLB9uMlhzaG6mfiZQt0RI3qAydse4SC2VnHgKXvxUYEkwDO.jpg"/>
Logo des LWV Hessen
Foto: LWV Hessen

1920w" sizes="(max-width: 1024px) 1024px, (max-width: 1152px) 1152px, (max-width: 1280px) 1280px, (max-width: 1536px) 1536px, (max-width: 1920px) 1920px" src="https://kobinet-nachrichten.org/newscoop_images/57PWT8b1FocNJrLB9uMlhzaG6mfiZQt0RI3qAydse4SC2VnHgKXvxUYEkwDO.jpg"/>
Logo des LWV Hessen
Foto: LWV Hessen

KASSEL (KOBINET)

KASSEL (KOBINET) Wie sehen sich behinderte Menschen selbst? Wie werden sie von anderen gesehen? Studierende der Hochschule Darmstadt haben gemeinsam mit BewohnerInnen und MitarbeiterInnen der Nieder-Ramstädter Diakonie (NRD) Ideen entwickelt, wie diese sich selbst darstellen wollten. Entstanden sind zehn Fotoserien mit dem Titel "Barrierefreie Blicke". Die Ausstellung "Barrierefreie Blicke" ist noch bis zum 7. September (Museumsnacht) im Ständehaus, dem Sitz des Landeswohlfahrtsverbandes Hessen (LWV) in Kassel zu sehen und wurde gestern von Landesdirektor des LWV Uwe Brückmann eröffnet.



„Die Aufnahmen ermöglichen einen unverstellten Blick auf den Alltag der Männer und Frauen mit geistiger Behinderung und auf ihre Freude, sich selbst zu inszenieren“, heißt es in der Presseinformation zur Ausstellungseröffnung des LWV Hessen. „Es sind ernste und heitere Momentaufnahmen aus dem Leben von behinderten Menschen. Erkennbar wird, dass die jungen Fotografen den Menschen mit Respekt begegnet sind“, sagte Uwe Brückmann. „Dies zu tun, ist auch dem LWV ein wichtiges Anliegen.“

Die Studierenden aus dem Fachbereich Gestaltung haben sich den Porträtierten behutsam genähert: Bei den ersten Kontakten haben sie die Kamera zuhause gelassen, haben viel mit den Männern und Frauen geredet. Und dann haben sie mit ihnen ein Thema ausgewählt. „Grüne Daumen“ heißt die Fotoserie, die in der Gärtnerei entstanden ist, andere Serien heißen „Kleider machen Leute“, „Zuhause im Moment“ oder „Liebe mit Behinderung“. „Fotografen sind Vermittler“, betonte Prof. Michael Kerstgens von der Hochschule Darmstadt, der das Projekt geleitet hat. „Fotografien sind ein Kommunikationsmittel.“ Wichtig dabei sei das Interesse an Menschen. Wenn es gelinge, Vertrauen und Nähe zu schaffen, dann könne diese Nähe auf den Betrachter der Fotos überspringen. Das Projekt sieht Kerstgens auch als einen Beitrag zur Inklusion. „Ich habe nie behinderte Mitschüler gehabt“, sagt er. „Und auch für die meisten Studierenden war dies der erste Kontakt zu behinderten Menschen.“

„Viel zu selten sieht man in Deutschland Menschen mit Behinderung im Fernsehen oder in den Printmedien“, betonte Sabine Behrens von der NRD, die das Projekt initiiert hat. „So entstand die Idee der Kooperation mit der Hochschule Darmstadt, an der eine neue Generation von Foto­designern ausgebildet wird. Die Zusammenarbeit von Menschen mit und ohne Behinderung war wesentlicher Teil des Kooperationsprojektes. Dabei sind Barrieren auf beiden Seiten gefallen und enge Kontakte entstanden.“