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Testversuch Bedarfskneeling gestoppt

Jürgen Schneider
Jürgen Schneider
Foto: Rolf Barthel

BERLIN (KOBINET) Der Testversuch der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG), mit ihrer barrierefreien Busflotte ein sogenanntes Bedarfskneeling einzuführen, wurde durch einen Beschluss des Abgeordnetenhauses gestoppt. "Das ist ein großer Erfolg der Betroffenen und aller Mitstreiter für Barrierefreiheit", sagte Landesbehindertenbeauftragter Jürgen Schneider heute am Rande der "Aktion Gebärdensprache" dem Berliner kobinet-Korrespondenten. Schneider hatte sich maßgeblich dafür eingesetzt, dass das automatische Kneeling beibehalten und Menschen mit Behinderungen nicht wieder zu Bittstellern werden müssen.

Gestern hat das Abgeordnetenhaus beschlossen, dass der Testversuch zum Bedarfskneeling beendet wird. Bis zum Ende des Jahres 2013 sind sämtliche Busse auf das automatische Kneeling zurückzustellen. Dem Abgeordnetenhaus ist der Stand der Umstellung auf das automatische Kneeling zu berichten. Bei Neubestellungen für die Busflotte wird das landeseigene Verkehrsunternehmen beauftragt, das automatische Kneeling als Standardausführung zu bestellen.

Der Beschluss des Berliner Abgeordnetenhauses wird wie schon zuvor die dringliche Beschlussempfehlung des Ausschusses für Bauen, Wohnen und Verkehr von allen darin vertretenen Fraktionen getragen.  

BERLIN (KOBINET) Kategorien Nachrichten

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